Besuch der ChinaAG am Herdergymnasium

Besuch der ChinaAG am Herdergymnasium

Am 11.11.2022 besuchten Olrik Laufer (Vorsitzender) und Heinrich Wiese (Schatzmeister) die ChinaAG des Herdergymnasiums, Minden. Sie informierten sich über die ChinaAG und erläuterten den Schülerinnen und Schülern, der Chinesischlehrerin Li Zhu-Wagener, der Schulleiterin Heike Plöger sowie den Lehrerinnen Saskia Kessler und Katrin Ottenhof die Ziele und Aktivitäten des Trägervereins. Die von Changzhou geschickten Imagebücher wurden der AG zur Verfügung gestellt. Im anschliessenden Gespräch mit der Schulleiterin und den Lehrerinnen wurde deutlich, dass sie weiterhin an einer Kooperation mit dem Trägerverein interessiert sind. Der Trägerverein sagte Unterstützung zu.

 

Mondfest (Mid Autumn Festival)

Ein kleiner Kreis von Mitgliedern feierte am 11.09.2022 das chinesische Mondfest. Der Einladung folgten insgesamt 13 Personen. Jede/r brachte etwas zu essen oder zu trinken mit. Die Dachterasse von der Familie Laufer war festlich mit roten Lampions geschmückt, auf dem roten Tischtuch lagen Gojibeeren und Glückskekse als Dekoration. Zum essen gab es u.a. Jaozi, Hühnchen mit Gemüse in Varianten, gebratene Nudeln, kleine Frühlingsrollen, Dips, Obstsalat. Eine lockere und fröhliche Runde hörte Legenden zum Mondfest aus alter Zeit, vorgetragen von Maja Kurth. Als es anfing sich abzukühlen und die Feier sich auflöste, erschien rechtzeitig der volle Mond am Himmel hinter den Dächern von Minden.

   

  

Stadtradeln 2022 Pressemitteilung Stadt Minden

Stadt Minden – Pressestelle
7. Juli 2022

Mindener sattelten um: In drei Wochen 256.179 Kilometer mit dem Rad gefahren
Stadtradeln 2022: Ergebnis vom Vorjahr konnte gesteigert werden – Auch Mindens Partnerstadt Changzhou wieder mit dabei
Minden.
Ganze 256.179 Kilometer – das entspricht einer Strecke von 6,4 Mal um die Erde (Umfang am Äquator) – sind die 66 Teams in Minden im Rahmen der Klimaschutz-Aktion „Stadtradeln“ gefahren. Mit diesem jetzt ausgewerteten Ergebnis konnte die Stadt Minden ihr Vorjahrsergebnis erneut steigern. 1.242 Teilnehmer*innen (Vorjahr: 1.068) sammelten die erzielten Kilometer. 2021 waren es 237.218 Kilometer. Damit fuhr jede Mindenerin und jeder Mindener im Durchschnitt 206 Kilometer bei der dreiwöchigen Aktion – kreisweit lag der Schnitt bei 204 Kilometern. Das „Stadtradeln“ lief vom 16. Mai bis 5. Juni.

„Es freut mich sehr, dass das sehr gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal getoppt werden konnte“, fasst der Leiter des Bereiches Verkehr, Gunnar Kelb, zusammen. Denn jede, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln gefahrene Strecke belaste die Umwelt nicht, so Kelb weiter. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. „Wenn rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, weiß das Klima-Bündnis, das die Kampagne jährlich bundesweit  initiiert.

„Die Aktion ,Stadtradeln‘, an der sich die Stadt Minden zum vierten Mal beteiligt hat, soll Menschen dazu motivieren, kürzere und mittlere Strecken im Stadtverkehr mit dem Rad zurückzulegen“, ergänzt  die Radverkehrsbeauftragte, Sandra Neuhaus. Im Kreis Minden-Lübbecke wurden bei der Aktion mit 981.070 gefahrenen Kilometern insgesamt – so 151 Tonnen CO2 eingespart. In jeder beteiligten Kommune konnten Teams gebildet werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer musste sich im Mai in einem zentralen Internetportal anmelden und online die täglich gefahrenen Kilometer eintragen. Auch Bürgermeister Michael Jäcke war wieder mit dabei.

Auch fernab von Minden – in der rund 9.000 Kilometer entfernten Partnerstadt Changzhou/China – beteiligten sich 30 Bürger*innen bereits zum zweiten Mal an der Aktion. „Diese 6.233 Kilometer zählen allerdings für das Mindener Ergebnis nicht mit“, bedauern der Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou und die bei der Stadtverwaltung für Städtepartnerschaften verantwortliche Mitarbeiterin Katharina Kohlmeyer.

Technisch bedingt konnte das Internetportal in China nicht genutzt werden. Auch sollen die gefahrenen Kilometer in der jeweiligen Stadt/Gemeinde zurückgelegt werden und konnten auf Anfrage beim Klima-Bündnis daher auch nicht nachgetragen und nicht in die Mindener Wertung aufgenommen werden, erläutert Kohlmeyer. In China hingegen erlebe das Fahrrad – im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland, wo die Mobilitätswende bereits länger eingeläutet ist  – gerade erst wieder eine Renaissance. Die Millionenstadt Changzhou ist die erste chinesische Stadt überhaupt, die bereits seit 2021 beim Stadtradeln – international City-Cycling genannt – mitmacht. Wie begeistert die Bürger*innen in Changzhou dabei waren, zeigen die an die Stadt Minden geschickten Fotos (siehe Anlage).

Neben dem Klimaschutz-Aspekt, der bei der Aktion im Vordergrund steht, gebe es natürlich noch weitere Gründe auf das Rad umzusteigen. „So stärkt Radfahren das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, schont den Geldbeutel und erhöht die Unabhängigkeit von Kindern und Jugendlichen“, weiß die Radverkehrsbeauftragte Sandra Neuhaus. Zusätzlich motivierend könnten für viele neue Teilnehmer*innen in diesem Jahr auch die hohen Benzinpreise gewesen sein, vermutet die Fachfrau, die selbst täglich viele Kilometer mit dem Rad zurücklegt.

Team-Ergebnisse der Stadt Minden:
Die Stadtradler*innen                            3.125,4 km   15 aktive Radelnde   208,4 km / Kopf      (Die Stadtradler*innen plus zwei Unterteams – Schulbüro und ZSD)
Schulbüro                                            2.426,2 km   18 aktive Radelnde   134,8 km / Kopf
ZSD – Ziemlich starkes Dream Team         685,2 km    5 aktive Radelnde     137,0 km / Kopf
Städtische Betriebe Minden                    5.451 km      27 aktive Radelnde   201,9 km / Kopf      (Die SBM sind als extra Team geradelt)
Darüber hinaus gab es viele weitere Teams, zum Beispiel aus Unternehmen oder auch aus der Politik, von Kirchen, Organisationen und Vereinen, die fleißig auch alle Kilometer für Minden gesammelt haben.

Eine „besondere Ehre“ war für die Stadt Minden auch der Besuch des offiziellen Stadtradeln-Botschafters, Rainer Fumpfei, aus Berlin. Er wurde am 27. Mai 2022 von der stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrieke Schulze an der Schachtschleuse begrüßt. Fumpfei warb bei dem Termin – auf der Fahrt von Petershagen nach Nienburg – für den Umstieg vom Auto auf das Rad. „Gerade auf kürzeren Distanzen ist man mit dem Rad oft schneller als mit dem Auto, weil die lästige Parkplatzsuche entfällt. Und auch in ländlichen Regionen bekommt das Auto mittlerweile Konkurrenz  durch das E-Bike – nicht nur wegen der teuren Benzinpreise“, so Fumpfei bei seinem Besuch Ende Mai. Es war seine Abschiedstour  als offizieller Stadtradeln-Botschafter seit 2008. Dieses Mal ist er rund 2.000 Kilometer durch Deutschland gefahren – alle Jahre aber stets ohne elektrischen Antrieb, wie er betonte.

Anlage: 4 Fotos – 3 Fotos von der Aktion in der Partnerstadt Changzhou/China (© Stadt Changzhou) und 1 Foto vom Besuch des Stadtradeln-Botschafters, Rainer Fumpfei (© Pressestelle der Stadt Minden).

Stadt Minden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus | Gebäudeteil Scharn
Postanschrift: Kleiner Domhof 17

32423 Minden

     

Chinesisches Neujahrsfest 2022

Onlinefest zum Chinesischen Neujahr
Fast 50 Personen haben an unserem diesjährigen online chinesischen Neujahrsfest teilgenommen. Es war eine bunte Mischung von deutschen und chinesischen Gästen. Neben Grußworten der neuen Bürgermeisterin in Changzhou und des Mindener Bürgermeisters gab es kleine Grußvideos von unserem “Mann in Wuxi” und einem ehemaligen chinesischen Hospitanten und Freund, der sogar ein Gedicht von Ringelnatz zitierte.
Es stellten sich die in Herford neu gegründete Deutsch-Chinesische Gesellschaft und die in Vlotho und Minden zuständigen Lehrerinnen der China AGs vor.
Im Quiz zu dem Wahrheitsgehalt von das Fest betreffenden Fragen gab es die Möglichkeit für jede/n, selber abzustimmen und das Abstimmungsergbnis aller zu erfahren (wie bei Günter Jauch in der Sendung “Wer wird Millionär”). Bei einem “Bingo”spiel mit Tieren des chinesischen Horoskops gewann ein chinesisches Ehepaar.
Gisela Posch trug wie immer sehr professionell ein chinesisches Lied zur Harfe vor.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein sehr ansprechendes Video unserer Partnerstadt Changzhou und für einige von uns mit einem leckeren asiatisch-europäischen Essen vom Hotel Bad Minden.
Pressemitteilung Stadt Minden 3.2.2022: Kulturkarneval und deutsch-chinesischer Dialog

Kulturkarneval und chinesisch-deutscher Dialog

  1. Februar 2022 | Changzhou/Minden. Ein Newsletter aus Changzhou berichtet von Aktivitäten. In der Corona-Pandemie gibt es einen regen Online-Austausch zwischen den Partnerstädten.
  • Auch wenn die andauernde Corona-Pandemie seit knapp zwei Jahren den persönlichen Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte Minden und Changzhou in China verhindert, so gibt es doch einen regen Austausch von Informationen und Nachrichten sowie Videokonferenzen. Das berichtet die für die Partner- und Patenschaften der Stadt Minden zuständige Mitarbeiterin, Katharina Kohlmeyer. Aktuell hat Bürgermeister Michael Jäcke eine Videobotschaft zum chinesischen Neujahrsfest für die Partnerstadt und den Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou aufgezeichnet.Auch ist jetzt ein neuer Newsletter in Minden mit erfolgten Aktivitäten in der rund 9000 Kilometer entfernten Millionenstadt angekommen. So hat bereits Ende Dezember im Innovationsindustriepark der Stadt Changzhou der erste „Jiangsu-Deutschland-Dialog“ stattgefunden. Jiangsu ist die Region, zu der auch Changzhou gehört. Der Dialog wurde gemeinsam vom Auswärtigen Amt der Volksregierung der Provinz Jiangsu, der Volksregierung der Stadt Changzhou, der chinesisch-deutschen Freundschaftsgesellschaft, der deutschen Handelskammer und der Verwaltung der chinesischen Partnerstadt organisiert.Die Gäste diskutierten unter anderem die Perspektive einer zukünftigen Zusammenarbeit durch eine Kombination aus Online- und Offline-Beteiligung. Unter dem Motto „Chancen, Herausforderungen, neue Dynamiken“ bot dieser Dialog eine Möglichkeit, um die Zusammenarbeit zwischen und die Entwicklung von Jiangsu und Deutschland in der Zeit nach der Epidemie zu untersuchen. Die Veranstaltung begann mit einem Werbeclip „When the Rhine Meets the Grand Canal“, in dem die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland vorgestellt wurde.Deutschland verfüge über „eine gut entwickelte Fertigungsindustrie und eine weltweit führende Innovationskapazität, die sowohl Ähnlichkeit als auch Komplementarität mit Jiangsu teilen“, heißt es in dem Newsletter. Das Thema dieses Dialogs stand im Einklang mit der gemeinsamen Erwartung, die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland zu vertiefen.Zhiliang Chen, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Changzhou, hielt zusammen mit Andreas Meyer, Ausbildungsleiter in China der HWK (Innung Deutscher Handwerker), einen Vortrag und stellte das „Jiangsu Sino-German Training & Certification Center for High-Skilled Talents“ vor. Dieses ist ein weiteres Projekt intensiver Zusammenarbeit zwischen dem SGIP (Sino-German Innovation Industry Park – Changzhou) und der Bundesrepublik Deutschland im Bereich Aus- und Weiterbildung. Mit der jährlichen Ausbildung und Zertifizierung von rund 2.000 Fachkräften werde es nicht nur einen starken Talentpool für die Entwicklung deutscher Unternehmen im Industriepark bereitstellen, sondern auch die Entwicklung aktiv unterstützen.Während der Veranstaltung fand eine feierliche Unterzeichnung von zehn chinesisch-deutschen Kooperationsprojekten statt. So unterzeichneten das deutsche Automobilelektronik-Projekt, das deutsche High-End-Spezialventilprojekt, das Industrielüfter-Projekt und das High-End-Projekt für medizinische Geräte Investitionsvereinbarungen mit dem SGIP.Die Gäste vor Ort trafen sich zu intensiven Gespräche und Dialogen zu den Themen: „Geteilte Weisheit führt zu gegenseitigem Nutzen und Win-Win-Ergebnissen – Neue Möglichkeiten für wechselseitige Investitionen chinesischer und deutscher Unternehmen in der Ära nach der Pandemie“ sowie „Dual System Education bringt China und Deutschland zusammen für einen besseren Zukunftspfad und Erkundung der Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland in der Berufsbildung“. Anschließend fand eine Eröffnungszeremonie des chinesisch-deutschen Kulturkarnevals im chinesisch-deutschen „Innovation Industry Park“ in Changzhou statt.

    Alle Teilnehmer*innen hätten den chinesisch-deutschen Kulturkarneval mit Gesang und Tanz genossen, heißt es weiter. 20 Hütten im nordischen Stil wurden mit einer breiten Palette von Produkten ausgestattet – von der deutschen Küche bis hin zu Produkten des chinesischen immateriellen Kulturerbes. Mit verschiedenen Live-Auftritten, interaktiven Aktivitäten – wie Gewinnspielen und Spielen – und dem Weihnachtsmann, der Geschenke verteilte, sei es „ein romantisches und lebhaftes Weihnachten gewesen“, das niemand so schnell vergessen werde.

    Pressestelle der Stadt Minden, Telefon 0571 89204, pressestelle@minden.de

文化嘉年华与中德对话     2022 年 2 月 |常州/明登。常州通讯报道活动情况。新冠疫情下,伙伴城市之间线上交流火热。     尽管持续的冠状病毒大流行使中国伙伴城市明登和常州的代表之间无法进行近两年的个人交流,但信息和新闻交流以及视频会议仍然很活跃。这是由负责明登市合作和赞助的员工 Katharina Kohlmeyer 报告的。 Michael Jäcke 市长最近为伙伴城市和明登-常州伙伴关系赞助协会录制了庆祝中国新年的视频致辞。首届“苏德对话”于12月底在常州市创新产业园举行。江苏是包括常州在内的地区。本次对话由江苏省人民政府外事办公室、常州市人民政府、中德友好协会、德国商会和中国双城管理局共同主办。 ,嘉宾们通过线上线下参与相结合的方式探讨了未来的合作前景。本次对话以“机遇、挑战、新动力”为主题,为审视后疫情时期江苏与德国的合作与发展提供了契机。活动以“当莱茵河遇见大运河”的宣传片拉开序幕,介绍了江苏与德国的合作情况。本次对话的主题符合江苏与德国深化合作的共同期待。常州市副市长陈志良与HWK(德国工匠协会)中国区培训负责人Andreas Meyer共同授课,介绍“江苏省中德高技能人才培训认证中心” .这是SGIP(中德创新产业园-常州)与德意志联邦共和国在培训和进修领域的又一深度合作项目。每年培训和认证约2000名专家,不仅将为园区内德国企业的发展提供强大的人才储备,也将积极支持园区发展。 活动期间举行了十个中德合作项目的签约仪式。至此,德国汽车电子项目、德国高端特种阀门项目、工业风机项目、高端医疗设备项目与SGIP签署了投资协议。现场嘉宾围绕“智慧共享 互利共赢——后疫情时代中德企业相互投资的新机遇”“双元制教育带来中德携手共创美好未来,探索江苏与德国在职业教育领域的合作。”中德文化嘉年华开幕式随后在常州中德创​​新产业园举行。     据称,所有参与者都将在歌舞中享受中德文化嘉年华。 20 间北欧风格的木屋布置了丰富的产品——从德国美食到中国非物质文化遗产产品。丰富多彩的现场表演、抽奖、游戏等互动活动、圣诞老人派发的礼物,是一个让人流连忘返的“浪漫又热闹的圣诞节”。     明登市新闻办公室,电话 0571 89204,pressestelle@minden.de

      

Unser Mann in Wuxi – Digital einkaufen über TaoBao

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi berichtet:
TaoBao, das chinesische Amazon
Auf dem Handy ist diese App schon (fast) als Standardfunktion eingerichtet. Es geht um erleichterten Konsum bzw. leichtes Shoppen. Ein Artikel, für den man sich interessiert, wird mit der Kamera gescannt und der Artikel oder zumindest ein sehr ähnliches Produkt wird 1:1 angezeigt. Dieses kann man dann im nächsten Schritt bestellen, kaufen und sich zusenden lassen.
Wie die Fotos zeigen, hat Marcel dies an Alltagsobjekten und sogar auf der Straße ausprobiert.
Taobao ist eine chinesische online-Einkaufsplattform für den C2C-Einzelhandel, die am 10. Mai 2003 vom Mutterkonzern Alibaba Group eingeführt wurde. Taobao.com war im globalen Vergleich unter den Zehn meistbesuchten Internetseiten im Jahr 2018. Wikipedia
Online: Mai 2003
Benutzer: 500 Mio.
Gründer: Jack Ma
Taobao (chinesisch: 淘宝; Pinyin: Táobǎo ; dt. „Schatz ausgraben“, engl. „digging for treasure“) ist eine chinesische online-Einkaufsplattform für den C2C-Einzelhandel (Consumer-to-Consumer)[2], die am 10. Mai 2003 vom Mutterkonzern Alibaba Group eingeführt wurde.[3] Taobao.com war im globalen Vergleich unter den Zehn meistbesuchten Internetseiten im Jahr 2018.[4] In China ist sie sogar die drittmeistbesuchte Webseite (Stand: 29. April 2018)[4] und hat eine Penetrationsrate von 87 %.[5] Taobao hat laut eigenen Angaben fast 500 Millionen registrierte Benutzer, von denen mehr als 60 Millionen täglich aktiv sind. Registrierten Kunden wird eine umfangreiche Produktpalette angeboten, die mittlerweile über 800 Millionen Produkte umfasst. Pro Minute werden 48.000 Artikel verkauft.[6]
wie es funktioniert, kann man hier nachlesen:
Fotos : M Westermann
     

Unser Mann in Wuxi – Reise nach Lijiang, Provinz Yunnan

Marcel Westermann schickt Fotos  von der Altstadt von Lijiang. Für ihn ist es die schönste Altstadt in China, zumindest Top 3. Er hat dort in einem Hotel in der Altstadt gelebt.
Ein paar neue Teile der Altstadt sind aber leider schon sehr kommerziell geworden und sind Disneyland sehr ähnlich, schreibt er.
                               

Unser Mann in Wuxi: Coronainzidenz und finanzielle Anreize

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi berichtet:

“Aktuelle Corona Situation in China, Winter 2021

Vor 2 Monaten waren die Corona Zahlen meistens 0, was einige Gründe hatte. Verhalten während niedrigen Infektionszahlen:

  1. Die meisten Corona Fälle sind importiert. Es ist immer noch sehr schwer China zu betreten und selbst wenn man ein Visum bekommt, steht danach 1 Monat Quarantäne an.
  2. Viele Menschen tragen weiterhin sogar draußen eine Maske. Darüber hinaus gilt weiterhin eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und auch Banken.
  3. Die chinesische Regierung ist handlungsschnell und effizient, sobald ein positiver Fall an einem Ort gefunden wird, werden die Menschen dort in dem Wohnhauskomplex getestet und auch vorsichtshalber 14 Tage in Quarantäne geschickt. Ab wenigen Fällen wird eine Stadt bereits als mittleres oder hohes Risikogebiet eingestuft und der Gesundheit QR Code würde die Farbe zu Rot wechseln. Im Internet und in den Medien wird diese Liste der Risikogebiete täglich aktualisiert. Außerdem müssen alle Menschen einen weiteren QR Code anzeigen, der zeigt, wo sie in den letzten 14 Tagen waren. Somit können Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, schnell isoliert werden und dadurch weitere Ansteckungsketten unterbrochen werden.
  4. Vor den meisten Geschäften wird von den Menschen die Temperatur gemessen.
  5. Großveranstaltungen werden so gut wie es geht vermieden, obwohl viele Veranstaltungen wieder möglich sind. Viele bleiben am Wochenende eher mit der Familie zu Hause und bestellen sich etwas.
  6. Durch die Digitalisierung und den Onlinehandel gibt es viel weniger persönlichen Kontakt.
  7. Die Impfquote liegt inzwischen bei ca. 80 % und auch einige Auffrischungsimpfungen wurden bereits durchgeführt.

In den letzten 2 Monaten gab es immer mal wieder regionale Ausbrüche in Nordchina und auch in anderen Provinzen. Die Situation ist jetzt wieder unter Kontrolle und es gibt wieder fast 0 Fälle pro Tag. Das liegt vor allem an den folgenden Gründen:

  1. Reisen in und aus den chinesischen Risikogebieten werden stark eingeschränkt und große Gruppen von Menschen werden getestet und in Quarantäne für 14 Tage geschickt.
  2. Auch die Menschen in anderen Provinzen reisen viel weniger als vorher und schränken alles mehr ein.
  3. In Supermärkten, Einkaufszentren und an anderen Orten muss auch eine Maske getragen werden.
  4. Wenn die Situation in einer Stadt besonders ernst ist, müssen dort auch Einkaufszentren, Kinos, Fitnessstudios etc. schließen. sie machen ca. nach 1 Monat wieder auf, wenn sich die Situation gebessert hat.
  5. An allen Orten muss der Gesundheit QR Code vorgezeigt werden.
  6. In Restaurants und an anderen Orten muss man sich speziell über ein Formular in WeChat anmelden, wenn man dort gegessen hat.
  7. Sollten Leute in chinesische Risikogebiete gereist sein, werden sie noch am gleichen Tag von der Nachbarschafts Verwaltung oder der Firma selbst in Quarantäne geschickt.
  8. In stark betroffenen Städten werden außerdem ganze Straßen und Gebäude desinfiziert.

Letztendlich sind die Zahlen deswegen sehr realistisch, obwohl es für viele Menschen im Ausland sicher komisch ist, dass China nur ein paar hundert Fälle während eines Ausbruchs hat. Das liegt ganz einfach daran, dass hier schnell gehandelt wird und systematisch vorgegangen wird sobald auch nur ein einziger Fall gefunden wurde. Dabei gibt es klare Regeln und Vorgaben wie gehandelt werden muss. Durch die hohe Bevölkerungsdichte würde sich auch schon ein einziger Fall explosionsartig verbreiten. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass die Maßnahmen zwar zu Anfang streng erscheinen, es trotzdem ca. nach wenigen Wochen schon bereits zur Normalität zurückgeht, weil hier so konsequent gehandelt wird. ”

Heute erreichte uns noch die Information von Marcel, dass z.B. in der nördlichen Provinz Harbin die Menschen durch finanzielle Anreize zur Testung gebracht werden. Wer sich freiwillig testen lässt und ein positives Ergebnis hat, erhält vom Staat 10.000 chin. Yüan (ca. 1340,00 Euro). Das entspricht einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen. Damit können die Getesteten eine Quarantänezeit überstehen und erleiden keine finanziellen Nachteile.

(Fotos und screenshot: Marcel Westermann)

       

 

Unser Mann in Wuxi – Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi – berichtet:
Von Lijiang aus bin ich in den Nationalpark Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area gefahren, der schnell von Lijiang zu erreichen war. Fantastisch war die Besteigung des Jade Dragon snow Moutain. Ich war nur auf einer Spitze, die ca. 4700m hoch war. Um auf die höchste Spitze 5600m zu kommen, bräuchte man sehr professionelles Equipment und mindestens 3 Tage.
Am Berg oben war die Luft sehr dünn und viele brauchten Sauerstoffflaschen und waren höhenkrank. Mir ging es gut.
Am Fuße des Berges gab es viele kleine wunderschöne Seen.
Jade Dragon Snow Mountain
Der Jade Dragon Snow Mountain (Yulong Mountain) ist der südlichste Gletscher der nördlichen Hemisphäre. Bestehend aus 13 Gipfeln, von denen Shanzidou mit einer Höhe von 5.600 Metern der höchste ist, erstreckt sich der Berg über eine Länge von 35 Kilometern und eine Breite von 20 Kilometern. Von der 15 Kilometer entfernten Altstadt von Lijiang im Süden betrachtet, ähnelt der schneebedeckte und nebelverhangene Berg einem in den Wolken liegenden Jadedrachen, daher der Name.
Der Jadedrachen-Schneeberg ist ein Schutzgebiet für seltene Tiere und Wildpflanzen. Tatsächlich ist hier ein Viertel aller Pflanzenarten Chinas zu finden und 20 Urwaldgemeinschaften beherbergen eine große Familie von 400 Baumarten und 30 Tierarten, die vom Staat geschützt werden. Diese Arten leben in unterschiedlichen Temperaturniveaus und schaffen unterschiedliche Ansichten. Die 13 Gipfel mit einer Höhe von mindestens 4.000 Metern sind das ganze Jahr über schneebedeckt; Der Berg wird auch “Natural Glacier Museum” genannt, da er alle Arten von Gletschern hat. Wenn Sie vom Berggipfel hinuntergehen, können Sie Flüsse und Tümpel sehen, die durch das aufgetaute Schneewasser gebildet werden, das entlang des Tals und durch die Wälder fließt. Die Pflanzen und Tiere unterscheiden sich je nach Höhenlage, ebenso die Aussicht. Jeder Anblick überrascht Sie und jeder Schritt führt Sie zu einer neuen Szene. Jede der Wiesen am Jadedrachen-Schneeberg hat durch ihre unterschiedliche Landschaft und Höhe ihren eigenen besonderen Charakter. So ist das Fichtenplateau (Yunshan Plateau) Grasland mit riesigen Fichten, während Ganhaizi (Trockenseewiese) wie der Name schon sagt ein Hochlandsee war, die Wiese entstand nach dem Austrocknen des Wassers. Außerdem besteht der Glacier Park im Jade Dragon Snow Mountain aus den durch Gletschererosion entstandenen Steinhöhlen.
Blue Moon Valley
Blue Moon Valley ist ein beliebter Ort in der Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area, 15 Kilometer von der Altstadt von Lijiang entfernt. Das Blue Valley liegt neben dem Fichtenplateau (Yunshanping云杉坪), der Ostseite des Jadedrachen-Schneebergs, Lijiang, und sieht aus wie ein vom Himmel herabhängender Wasserfall. Es wird vom schmelzenden Schnee und Eis gespeist, das vom Jadedrachen-Schneeberg herunterläuft. Das Wasser ist eiskalt. Auch im Sommer können Besucher die klirrende Kälte nicht ertragen, wenn sie im Fluss baden. Aus der Ferne sieht es aus wie eine blaue Mondsichel, die am Fuße des Berges eingelegt ist.
Blau ist jedoch nicht die einzige Farbe des Flusses. Der Fluss ist extrem klar und sauber ohne jegliche Verschmutzung. Das Flussbett besteht aus weißem Marmor und Kalksteinkiesen. Wenn es regnet, werden die weißen Schlamm- und Kalksteintrümmer am Flussbett aufgewirbelt, sodass das Wasser weiß wie Milch wird. Daher nennen ihn die Einheimischen den Naxi White Water River (Baishuihe River).
(Fotos: M. Westermann)

Unser Mann in Wuxi – Reisen in Yunnan

Unser Mann in Wuxi – Reisen in Yunnan
Marcel Westermann ist unterwegs in der Provinz Yunnan. Yunnan ist eine südwestchinesische Provinz, deren abwechslungsreiche Landschaft schneebedeckte Berge, Reisterrassen, Seen und tiefe Schluchten umfasst. Die Region ist bekannt für ihren hohen Anteil an ethnischen Minderheiten. Die moderne Hauptstadt Kunming, auch “Stadt des Frühlings” genannt, beherbergt zahlreiche Museen und Tempel wie den farbenprächtigen Yuantong-Tempel. Im südöstlich gelegenen Steinwald von Shilin liegen 270 Mio. Jahre alte Kalkstein-Karstfelsen. (google)
Auf einem der Märkte in der Altstadt von Lijang hat er eine alte Marktfrau fotografiert. Obwohl sie nur wenige Waren anbietet, kann man bei ihr digital bezahlen. Den erforderlichen QR-Code hat sie auf dem Schild ausgedruckt. Wie man sieht, ist die Digitalisierung in China ist sehr weit fortgeschritten, fast flächendeckend.
Lìjiāng ist eine Stadt im Nordwesten der chinesischen Provinz Yúnnán und zugleich Heimat der Naxi und mehrere anderer ethnischer Minderheiten. Die Altstadt war im 14. Jh. ein Knotenpunkt des Handels. Heute findet man hier Kopfsteinpflasterstraßen, Kanäle und einen zentralen Marktplatz mit Geschäften und Restaurants. Der Ausblick vom Heilongtan-See auf die Bergkette des Yulong Xueshan (“Jadedrachen-Schneegebirge”) mit dem Pavillon De Yue Lou (“Garten des wiedergewonnenen Mondes”) hat schon viele Reisende begeistert. (google)
Marcel wohnt in einem Hotel in der Altstadt. Um in diese einzutreten und zu seinem Hotel zu gelangen musste er sich vorab anmelden, seine Telefonnummer und die Nummer seines Reisepasses angeben sowie einen Gesichtsscan durchführen. Nur so kommt er durch die Schranke (Foto Nr. 2) in den alten Bezirk zu seinem Hotel.