Tanzgruppe aus Changzhou

Es war ein gelungener und gut besuchter Auftritt! Das Kaufhaus Hagemeyer war ein sehr guter Gastgeber!

Pressemitteilung der Standt Minden vom 14.8.2019

Tanzgruppe aus Changzhou kommt nach Minden
14 Mädchen und jungen Frauen treten am 21. August im Kaufhaus Hagemeyer auf
Minden.
Auf Einladung der Stadt Minden und in Kooperation mit dem Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou e.V. kommt am 20. und 21. August eine Tanzgruppe aus der chinesischen Partnerstadt Changzhou nach Minden. Sie werden am Mittwoch, 21. August, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Kaufhaus Hagemeyer (Erdgeschoss) auftreten. Die Gruppe ist vorher in Berlin. Nach dem Aufenthalt in Minden fahren die Mädchen und jungen Frauen sowie ihre Begleiterinnen weiter nach Frankfurt und Haguenau/Frankreich. Dort nehmen sie an einem großen Musik- und Kunstfestival teil.

Die Gruppe besteht aus 14 Tänzerinnen zwischen zehn und 21 Jahren. Außerschulisch lernen die Mädchen und Frauen in dem Changzhou Youth Activity Center traditionelle Tänze. In dem Zentrum werden auch noch viele andere Aktivitäten und Kurse angeboten. Die Tänzerinnen werden von vier offiziellen Frauen begleitet: der stellvertretenden Direktorin des Activity Center WU, Jing (Leiterin der Delegation), und den beiden Tanzlehrerinnen HAN, Lu und CHENG, Weiwei. Begleitet werden sie von der Übersetzerin (chinesisch-englisch-chinesisch) ZHOU, Yue vom International Exchange Center.

Die Gruppe kommt am Abend des 20. August in Minden an. Am folgenden Tag werden sie im Hotel zu einem Stadtrundgang abgeholt. Diesen begleiten Katharina Kohlmeyer (Städtepartnerschaften, Stadt Minden) und Maja Kurth vom  Trägerverein sowie Dolmetscherin Niehong Dai-Klußmann. Bürgermeister Michael Jäcke und der Vorsitzende des Trägervereins, Olrik Laufer, werden die Gäste aus China am Vormittag des 21. August auf dem Platz vor dem Dom begrüßen.

Nach dem Rundgang mit einem Besuch im Mindener Museum und einem Mittagessen bereiten sich die Tänzerinnen auf ihren Auftritt im Kaufhaus Hagemeyer vor. Hier werden dann von 14.30 bis 15.30 Uhr traditionelle chinesische Tänze  verschiedener Volksgruppen (Han, Tibeter, Qiang, Uiguren) und aus verschiedenen Provinzen (u.a. Jiangsu, Shandong) aufgeführt. Die Tänze haben Namen wie “Liebe in Kangding”, „Blume im Regen“ oder „Küss den Jasmin“. Die Mädchen tanzen in wechselnden, farbenfrohen Kostümen im Eingangsbereich Bäckerstraße von Hagemeyer (innen). Das Kaufhaus stellt die Fläche zur Verfügung, plakatiert, hat Handzettel gedruckt und macht auch Werbung in den sozialen Medien.

Chinesische Küche kennenlernen – Ganz individuell

Zum großen Komplex der Völkerverständigung gehört insbesondere das Verstehen der jeweils anderen Kultur durch das Kennenlernen. Und das Kulinarische spielt dabei eine sicher nicht zu unterschätzende Rolle. Um sich der chinesischen Kultur auf kulinarische Weise zu nähern, bietet der Trägerverein am 9. Mai den ersten Kochkurs an. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an die Mitglieder.

Wie schon im vergangenen Rundbrief angekündigt, freuen wir uns, dass unser Mitglied Niehong Dai-Klussmann mit uns Jiaotse und ein weiteres Gericht zubereiten wird. „Es wird garantiert ganz anders schmecken als das chinesische Essen, das man hierzulande angeboten bekommt“, unterstreicht Mit-Organisatorin Maja Kurth den individuellen, ursprünglichen Charakter der wahrscheinlich zwei zubereiteten Gerichte.

Unter anderem werden die Teigtaschen auch mit Bärlauch gefüllt. Und daraus leitet sich noch eine weitere Idee ab. „Sollte genügend Interesse bestehen, werden wir den Bärlauch auf einem Berg im Lübbecker Land an dem Wochenende vor dem Kochkurs frisch ernten“, verrät Maja.

Getränke bringen die Teilnehmer/innen selbst mit. Chinesen trinken zum Essen in der Regel stilles Wasser oder Tee. Wasser kann natürlich vor Ort gekocht werden. Zu den Gerichten passt aber auch ganz hervorragend ein schöner Wein oder ein deftiges Bier.

Der Kurs ist auf 15 Personen beschränkt. Wer sich zuerst meldet, bekommt einen Platz. Für den Kochkurs wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10 € erhoben.

Anmeldungen sind über die Facebook-Seite des Trägervereins oder per Mail an office@minden-changzhou.com oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage möglich.

Bei großem Interesse werden weitere Kochkurse folgen.

Kung Hei Fat Choi – Trägerverein begrüßt das chinesische Jahr des Erdschweins

100 Gäste zwischen drei und 90 Jahren begingen mit dem Trägerverein das diesjährige Chinese New Year im Mindener BÜZ und begrüßten das Jahr des Erdschweins. Gefeiert wurde bis Mitternacht. Erst dann machte sich der harte Kern nach einer ausgedehnten Runde Karaoke auf den Heimweg.

Der Anteile zwischen Gästen und Mitgliedern hielten sich ungefähr die Waage. Sehr erfreulich aus Vereinssicht ist, dass sich zum einen Schüler/innen, die bereits 2016 am Austausch in die Partnerstadt Changzhou teilnahmen wie auch nach dem ersten Infoabend für die Reise 2019 künftige Austauschschüler einfanden und mitfeierten. Zudem begrüßte der Verein auch einige Vertreter aus Wirtschaft und Politik, wie die stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrieke Schulze.

Neben dem eigentlichen Anlass, das Chinese New Year gab es an dem Abend, der durch den 1. Vorsitzenden Olrik Laufer eröffnet und vom 2. Vorsitzenden Oliver Lübker launig moderiert wurde, nach viereinhalb Jahren nach Gründung des Vereins mit Linda Tuckwell das 100. Mitglied begrüßt. Sie gehörte der Delegation des Schüleraustauschs von 2016 an und bekam als Geschenk für die Mitgliedschaft wertvollen Schwarzen Tee geschenkt. Linda brachte sich wie viele andere fleißige Hände voll mit ein und half am reich gedeckten Tombolatisch, an dem rund 600 Preise auf die Gewinner warteten. Einer der drei Hauptpreise, der nicht gezogen wurde, wurde daher versteigert. Das wertvolle Teesortiment kam für 27 € unter den Hammer.

Das Vereinsmitglied Jiwen Kuhr erzählte die Geschichte über die Entstehung der Tierkreiszeichen. Sie erläuterte die charakteristischen Eigenschaften der Tiere und kam besonders auf die des Schweins zu sprechen. Alle “Schweine” wurden auf die Bühne gebeten und erhielten einen roten Glücks-Umschlag (Hong Bao). Traditionell werden diese Umschläge in China zu Neujahr, mit Geld gefüllt, an Freunde und Verwandte verteilt. Bei uns enthielten die Umschläge Tee. Alle Gäste sprachen zum Schluss des Vortrags den Neujahrsgruß auf Chinesisch: Kung Hei Fat Choi!

Die beiden Schülerinnen Anna Laufer und Fabienne Janzen berichteten, untermalt von vielen Bildern, vom Austausch 2018 und auch von dem einen oder anderen Missgeschick wie dem Verpassen des Zuges nach Shanghai. Der war – für Deutschland manchmal untypisch – zu pünktlich war.  Oder vom vorübergehenden Verlust des Lehrers Mathias Heinze in der Megacity Peking (21,5 Mio. Einwohner).  „Warum liegen auf einem Foto viele auf dem Fußboden der Benniu High School“, lautete eine Frage, während des Vortages. „An der Decke, war so ein tolles Bild. Ich habe mich hingelegt, um es zu fotografieren. Und da haben sich gleich noch andere mit mir hingelegt”, klärte Fabienne das kurios anmutende Bild auf.

Stimmgewaltiger Vorstand

Das Mitglied Xin Bergsiek zeigte eindrucksvolle Fotos und kleine Videosequenzen von der Terrakottaarmee in Xi’an und informierte über den geschichtlichen Hintergrund. Der für zehn Monate als Austauschschüler bei einem Mitglied wohnende Zitang aus Changzhou brachte einen Imagefilm aus seiner Heimatstadt mit und beantwortete neugierige Fragen. Er ist seit September hier und hat sein Deutsch schon sehr verbessert. Die kleinen Gäste konnten am Kindertisch – betreut von ihren Müttern und anderen Chinesen – vorgefertigte Drachenköpfe bemalen und mit einem Schwanz versehen. Gestärkt durch Gummibärchen.

Der „harte Kern“ blieb noch eine Weile (bis kurz vor Mitternacht) zum Karaoke. DJ Marcus (Marcus Rohlfing, der bereits zum dritten Mal bei uns dabei ist) hatte einige Songs vorbereitet und hat auf Zuruf weitere ausgesucht und gespielt. Dominic Becking (1. stellvertretender Vorsitzender) und Heinrich Wiese (Schatzmeister) glänzten mit ihren kräftigen Stimmen. Überwiegend schnappten sich aber die jungen Mädchen das Mikro und intonierten als Gruppe.

„Es war ein reizvolles chinesisches Neujahrsfest, abwechslungsreich, fröhlich, sehr informativ für mich.”

Übrigens: Der Turm des BÜZ wurde an diesem Abend rot erleuchtet und der Innenraum war ebenfalls durch den Mindener Lichtkünstler Oliver Roth in rotes Licht getaucht und mit chinesischen Motiven geschmückt. Die stilsichere Deko, die vom Orgateam liebevoll gestaltet war, rundeten das perfekte Erscheinungsbild ab. Die Schweinchen, die die Tische bevölkerten, entstanden beim Origami-Workshop unter der Anleitung von Uschi Hanschke-Knoppke und Gisela Graurock gefaltet. Einige Schweine freuen sich übrigens nach diesem Abend über ein neues Zuhause…

Alles in allem ein gelungenes Fest und ein großes Dankeschön an alle, die diesen Abend zu einem gelungenen gemacht haben. Und besser, als es in Gast, der zum ersten Mal da war, kann man es nicht zusammenfassen: „Es war ein reizvolles chinesisches Neujahrsfest, abwechslungsreich, fröhlich, sehr informativ für mich. Hat mir außerordentlich gut gefallen und meinen Tischnachbarn auch.” Sie war erstmalig dabei.

Chinesische Theatergruppe aus Changzhou beim 8. Deutschen Theaterfest

Erstmalig findet das Deutsche Theaterfest in Nordrhein-Westfalen statt. Und neben den vielen nationalen und auch internationalen Theatergruppen bereichert auch die Xiao Haisu Theatergruppe dieses Festival, dass insgesamt zum achten Mal stattfindet und der Schirmherrschaft der Dokumentarfilm-Macherin Sigrid Klausmann und den bekannten deutschen Schauspieler Walter Sittler steht.

„Als Trägerverein der Partnerschaft Minden-Changzhou haben wir uns sehr gefreut, dass die Einladung der Stadt Minden auf Beteiligung unserer chinesischen Partnerstadt angenommen worden ist. Es ist eine große Ehre, Kinder und Begleitpersonen die Liu Haiu Grundschule Changzhou als Gast beim Kindertheaterfest begrüßen zu dürfen“, sagt Maja Kurth vom Trägerverein.

Die Grundschule hat mehr als 3000 Schüler/innen und ist berühmt für ihre Kunst- und Musikdarbietungen, verfügt über eine sehr lange Tradition in der Unterrichtung dieser Fächer und trat bereits im chinesischen Fernsehen auf. Insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt, um eine Kostprobe des beeindruckenden Könnens der Peking Opera in Deutschland aufführen zu können.

Es werden fünf Ausschnitte aus berühmten chinesischen Opern gezeigt. Darunter eine Auswahl aus der Henan Oper „Mulan“, der Shaoxing Oper „Ein Traum von der roten Villa und der Huangmei Oper „Picking Grass“ sowie der Xi Oper „Liebesgeschichten in der Mühle“. Die lyrisch erzählten Geschichten handeln von mutigen Heldinnen und Helden, spannenden Abenteuern, ungewöhnlichen Begegnungen und der wahren Liebe.

Die Gruppe unter der Leitung von Gao Yee, Chen Yang, Shao Jiadong und Li Weiming treten am Sonntag im Spiegelzelt in der malerischen Umgebung der Alten Regierung nahe der Weser auf. Die Aufführungen starten um 10.00, 13.00 und 14.00 Uhr.

Neben den Aufführungen lernt die Gruppe bei ihrem Deutschland-Besuch auch Land und Leute, und speziell Minden und Umgebung und die Sehenswürdigkeiten kennen. So steht auch ein Besuch der Grundschule Domschule samt Unterrichtsbesuch und Schulfrühstück und ein Empfang bei Mindens Bürgermeister Michael Jäcke auf dem Programm. Außerdem wird sich die chinesische Gruppe sehr viele Theaterstücke der weiteren teilnehmenden Gruppen ansehen, ehe es am Montagabend wieder auf die weite Heimreise nach Changzhou geht.

Exkursion nach Hildesheim

Besuch der Ausstellung “Schätze für den Kaiser”

22 Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger des Mühlenkreises liessen sich mit Monika Müller-Kröker, der Gewinnerin des Hauptpreises unserer Tombola beim Neujahrsfest, ins Reich der Mitte entführen. Die Führung durch die überschaubare, jedoch interessante Ausstellung im Roemer- und Pelzäus Museum, Hildesheim,  bescherte ungeahnte Überraschungen.  Einige der historischen Fotografien zeigten Ansichten aus der Stadt Zhangzhou, wobei gerätselt wurde, ob es sich hierbei um unsere Partnerstadt handeln könne. Auch Herr Wang Qi, Vizedirektor des Verwaltungsausschusses für das Industrie- und Gewerbegebiet CZBJ (Changzhou Binjing Economic Development Zone)” und Mitglied des Vereins konnte keine abschliessende Antwort darauf geben; einige Zweifel verblieben. Die Lage seiner Stadt auf der Landkarte von China zu zeigen, war hingegen ein leichtes. Weiterhin konnte er der Museumspädagogin Thomas-Zach bei der Aussprache chinesischer Namen und bei der Übersetzung einiger Textstellen behilflich sein. Neben einigen ergänzenden Erläuterungen zu Exponaten zeigte er Interessierten auch den richtigen Gebrauch von Essstäbchen.

Herr Wang Qi weilt für einen Monat in Minden, wo er durch Vermittlung des Trägervereins bei verschiedenen heimischen Wirtschaftsunternehmen ( u.a. Mühlenkreiskliniken, SITEX, com.on Werbeagentur, Wemhöner, Melitta, Holiday Inn, Campus Minden, J.C.C. Bruns…)  hospitiert.

 

 

Wir feiern das Jahr des Affen

Trägerverein feiert zum 2. Mal das chinesische Neujahrsfest

Gestern Abend haben wir mit über 100 Gästen das Jahr des Affen eingeläutet. Es gab ein leckeres Buffet, interessante Vorträge und begeisterte Tombola-Gewinner! Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen unterhaltsamen Abend.

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