Delegation aus Changzhou

Mit Chinesen Minden entdecken

Minden. Der Trägerverein Partnerschaft  Minden-Changzhou e.V. konnte vor wenigen Tagen die erste Delegation aus unserer Partnerstadt Changzhou begrüßen. Nach langer Pandemie bedingten Besuchspause kamen zwei hochrangige Beamten der Stadtverwaltung nach Minden. Sie wollten „alte Freunde wieder treffen“ und persönlich mit dem Bürgermeister Michael Jäcke und dem Vorsitzenden des Trägervereins Olrik Laufer  Informationen austauschen und über zukünftige gemeinsame Projekte sprechen. Obwohl der Zeitplan wegen Verspätung des Fluges und starkem Verkehr auf der Autobahn verzögerte, konnte wie geplant die Firma Denios in Bad Oeynhausen besichtigt werden.  Die Firma hat durch Vermittlung des Trägervereins ein Grundstück in Changzhou erwerben können. Im Juni 2023 ist das Richtfest geplant. Hierfür erbat sich CEO Dr. Dennig in der abschließenden Gesprächsrunde die Unterstützung von Chen Xiangnan, um zu dieser Feier die „richtigen“ Personen einzuladen und das Fest auch gut deutsch-chinesisch gestalten zu können.

Wer weiß schon, was sich an der Ringstraße 55-57 verbirgt. Böcker Sauerteig kann man lesen. Manchmal liegt auch ein leichter Geruch in der Luft zwischen den Autoabgasen. Mitglieder des Trägervereins sind vor wenigen Tagen mit unserer chinesischen Partnerstadt Changzhou der Sache nachgegangen. Bei der Firma Böcker, die vier Werke in Minden unterhält, wird Sauerteig für Großbetriebe produziert. Im eigenen Labor wird zu Sauerteig geforscht und getestet. In der Bäckerei wird experimentiert und es werden Backseminare abgehalten. BÖCKER ist einer der führenden Anbieter von natürlichen Sauerteig-Produkten zur Aroma- und Texturverbesserung von Backwaren.

Für die chinesischen Gäste war das absolutes Neuland. In China wird sehr wenig Brot gegessen, überwiegend handelt es sich dabei um Mantou, eine Art gedämpftes Weizenmehlbrötchen. Das ist aber – ungleich bei uns das Brot – kein Hauptlebensmittel wie etwa Reis oder Nudeln. Ein saures Brot entspricht zudem nicht ihren Geschmacksvorstellungen und wird schon deswegen vielfach abgelehnt. Zumindest von den Älteren. Die Jüngeren sind neugieriger und probieren eher westliche Brotsorten. Da in den Millionenstädten viele Ausländer arbeiten und leben, haben sich dort auch bereits einige deutsche Bäckereien angesiedelt.

Nach der Betriebsbesichtigung gab es zur Überraschung Aller mit Sauerteig hergestelltes Gebäck. Mutig probierte Min Ruyu, Abteilung für ausländische Angelegenheiten Europa und Afrika, die Kuchenteile. Ihr Chef Chen Xiangnan war wesentlich zurückhaltender. Wahrscheinlich wollte er seinen Appetit für das Abendessen im Scarabeo aufheben, wo er auch Bürgermeister Michael Jäcke treffen würde. Die beiden konnten sich gut auf Deutsch unterhalten, weil Chen Xiangnan mehrere Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Mit Min Ruyu klappten die Gespräche über kulturellen und sportlichen Austausch sowie Begegnungen von Schülerinnen und Schülern online und durch gegenseitige Besuche bestens auf Englisch.

 

Neujahrs- / Frühlingsfest in Minden

China ist auch in Minden

Gäste kamen sogar aus Shanghai

Das chinesische Neujahrsfest, auch Frühlingsfest genannt, lockte über 50 Gäste nach Minden. Den weitesten Weg hatte die Mitgliedsfamilie Kim aus Shanghai. Andere kamen aus Osnabrück, Herford und Vlotho, um im Hotel Bad Minden mit Mitgliedern des Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou e.V. zu feiern. Das Frühlingsfest ist das wichtigste Fest in China. Einige Gäste trugen daher auch traditionelle chinesische Seidenkleidung oder hatten sich in rot gekleidet. Rot steht für Glück und Freude. Wie in China üblich, war auch die Dekoration in rot gehalten. Rote Origami-Hasen und rote Scherenschnitte aus dem Zeichen für „Frühling“ schmückten die Tische.

Nach dem chinesischen Tierkreiskalender ist am 22. Januar das Jahr des Hasen angebrochen. Der Hase stand somit im Mittelpunkt des Festes. 21 verschiedenartige Hasen standen zur Wahl des „Hasen des Jahres“. Gäste hatten ihre „Schätze“ mitgebracht. Hasen aus Holz, Porzellan, Glas, als Gemälde und als Kuscheltier, alles war vertreten. Aus den nummerierten Gegenständen vereinte ein Hasenpaar aus Holz die meisten Stimmen auf sich. Der erste Preis war eine Kalligrafie von dem Vereinsmitglied Niehong Dai-Klussmann. Eine Kalligrafie erhielt auch der Gewinner des China-Quiz. 20 Fragen galt es zu beantworten, die das Mitglied Marcel Westermann zusammengestellt hatte. Zwei Jahre lang hatte er bereits für den Verein aus Wuxi (nahe der Partnerstadt Changzhou) in Wort und Bild berichtet. Jetzt stellte er seine Fähigkeit als Quizmaster unter Beweis.

Drei bis vier Mal im Jahr treffen sich der Vorsitzende Olrik Laufer und die Beirätinnen Katharina Kohlmeyer und Maja Kurth online mit den Vertretern der Stadt Changzhou zum Austausch. Sie sprechen über gemeinsame Projekte, z.B. Stadtradeln in beiden Städten, Beteiligung des Trägervereins an einer Ausstellung mit Meissner Porzellan mit Fotos, Emailkontakte zwischen Schülern der beiden Städte etc.. Ob in diesem Jahr Delegationsbesuche und Schüleraustausch wieder stattfinden können, wird bei dem nächsten Treffen online besprochen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit im Trägerverein hat, kann sich unter office@minden-changzhou.de melden. Der Verein sucht immer tatkräftige Unterstützer/innen.

               

                            

 

                         

 

Chinesisches Neujahrsfest in Herford

Unser Mitglied Maja Kurth hat beim Chinesischen Neujahrsfest in Herford einen Vortrag gehalten. Dies schrieb die VHS über die Veranstaltung:

Chinesisches Neujahrsfest in der Aula der vhs 26.01.2023

Das Jahr des Hasen

Während das europäische Jahr schon fast wieder einen Monat alt ist, hat das chinesische Jahr erst am vergangenen Sonntag begonnen. Es ist das Jahr des Hasen. Für die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Herford mit seinem Vorsitzenden Gero Frommholz Grund genug, zu einem Fest in die schöne Aula der VHS einzuladen. Über 70 Gäste sind der Einladung zum chinesischen Neujahrsfest oder auch zum chinesischen Frühlingsfest gefolgt. In seiner Begrüßungsansprache sagte Bürgermeister Tim Kähler sinngemäß, dass man sich für andere Kulturen öffnen und Gemeinsamkeiten aufdecken möge, statt sich auf die Unterschiede zu konzentrieren. Wie lässt sich das besser umsetzen als bei einem solchen Fest? So erzählte Maja Kurth, Vorsitzende des Trägervereins Partnerschaft Minden-Changzhou, von den chinesischen Traditionen rund um das Neujahrsfest. In der Nacht zuvor solle man das Licht anlassen, damit das Glück seinen Weg zu den Menschen findet, alle Fenster und die Türen öffnen, um das Glück hereinzulassen. Weiter muss die Wohnung schön sauber sein, damit sich das Glück auch wohl fühlt. Was man jedoch auf keinen Fall machen solle, sei rund um das Neujahrsfest Schuhe zu kaufen. Denn das chinesische Wort Schuh ähnele dem Wort für schlecht und ungesund. Auch die Haare solle man möglichst nicht schneiden, denn das chinesische Wort Haar sei dem Wort Glück sehr ähnlich. Und Glück – da sind wir uns sicherlich alle einig – solle schließlich nicht einfach abgeschnitten werden. Warum so viele der anwesenden Gäste etwas Rotes trugen? Die Farbe Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand. Nach den unterhaltsamen Ausführungen rund um das Fest gab es viele musikalische Einlagen. Von den Kindern. Im Chor, am Klavier, an der Geige … Im Anschluss konnte an verschiedenen Stationen die eigene Kreativität ausgelebt werden. Mal bei Kalligraphie, mal beim Basteln von Laternen, mal beim Scherenschnitt. Die vielen Kinder waren begeistert und liefen mit geröteten Wangen durch die Aula. Verschiedene Sushi, gefüllte Teigtaschen und auch die kleinen weißen Teigtaschen, die Baozi … für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

Traditionellerweise feiern die Chinesinnen und Chinesen 15 Tage lang ihr Neujahrsfest, mit Essen, mit Familienbesuchen und Freunden, mit Geschenken und Knallkörpern. Ganz so lang dauerte das Fest in der Aula dann doch nicht, aber … es war einfach wunderschön!

Die Hansestadt Herford ist seit 2015 freundschaftlich verbunden mit Xinbei, einem Stadtbezirk in der chinesischen Provinz Jiangsu. Er gehört zum Verwaltungsgebiet der bezirksfreien Stadt Changzhou im Süden der Provinz. Xinbei hat eine Fläche von 439,16 Quadratkilometern und zählt ca. 411.300 Einwohner.

Das Fest fand in Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Herford e.V. statt. Alle Getränke und das Essen wurden von der Firma Peter-Lacke GmbH gesponsert. Vielen Dank!

Für weitere Informationen zu der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Herford kontaktieren Sie diese gerne unter dcg-herford@outlook.de.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der vhs rund um China finden Sie hier

Fotos: © Christian Wartmann

Instagram von Christian Wartmann: @csah_GT

Interview mit Marcel Westermann

Changzhou/Minden.

Anfang Dezember demonstrierten in vielen Städten Chinas plötzlich Menschen gegen die seit drei Jahren andauernde strikte Null-Covid-Politik des Landes. „Der Rest der Welt öffnet sich, und China wird immer strikter,“ beschreibt Marcel Westermann die Lage während seines zweijährigen Aufenthaltes. Für die Bevölkerung war das aber kein Grund zur Aufregung: „Die meisten Menschen waren zwar genervt, aber die Corona-Maßnahmen waren gut in den Alltag integriert, wodurch es alles erträglicher gemacht wurde,“ sagt Westermann rückblickend.

Das die aktuellen Proteste in Ürümqi, Shanghai und Peking vor allem von jungen Menschen ausgingen, ist für Westermann nicht überraschend: „Die Proteste sind für mich schwer einzuschätzen, auch jetzt aus der Ferne. Es sollen vor allem junge Leute, also Studenten sein, und das kann ich verstehen. Studenten haben härter unter den Maßnahmen gelitten als der Rest der Bevölkerung.“ Viele Studenten konnten ihren Uni-Campus seit vielen Monaten nicht mehr verlassen, auch Gäste durften ihn nicht betreten. Die Regierung hat auf die in China seltenen Proteste reagiert: die omnipräsente Corona-App wird abgeschafft, viele Maßnahmen zurückgefahren dabei ist die Chinesische Gesellschaft nicht gut auf eine Winterwelle Omikron vorbereitet. Laut Angaben der Regierung sind nur 40 Prozent der ältesten Chinesen geboostert.

Westermann hat nach seinem Abitur in Minden in Trier Chinastudien studiert und war bereits während des Studiums mehrmals in China. Nach seinem Bachelorabschluss begann Westermann Business Management in Chongqing zu studieren: „Chongqing ist auch bekannt als die größte Stadt, von der man noch nie gehört hat,“ erzählt Westermann und lacht. Mit 32 Millionen Einwohnern ist sie nach Einwohnern die größte Stadt der Welt. Allerdings von der Fläche auch so groß wie Österreich. Nach dem Abschluss seines Masters 2019 verlies Westermann China wieder und begann bei Diehl in Nürnberg als Controller zu arbeiten. Im gleichen Jahr trat er auch dem „Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou“ bei. Mitten in der Corona Pandemie schickt sein Arbeitgeber Westermann 2021 nach China, ganz in die Nähe der Partnerstadt von Minden nach Wuxi, eine sechs Millionen Stadt. Bereits die Einreise war ein Abenteuer mit zahllosen Schnell- und PCR-Tests sowie wochenlangen Aufenthalten in mehreren Quarantäne-Hotels.

Im Juni war Westermann das erste Mal in Mindens Partnerstadt Changzhou und besichtigte unter anderem den Tianning Tempel, die höchste Pagode auf der Welt und den Hongmei Park. Zu dem Zeitpunkt war die Stadt völlig coronafrei, und es gab nur noch an wenigen Orten eine Maskenpflicht. Die Unterschiede zu früheren Aufenthalten waren dennoch spürbar: „Der Alltag war anders als bei meinen vorherigen Aufenthalten in China. Das Private ist sehr abgeschottet,“ berichtet Westermann. Neben seiner Arbeit in Wuxi nahm Westermann in Changzhou auch als Repräsentant des Vereins an Veranstaltungen teil: „Ich konnte den Verein auf drei Veranstaltungen repräsentieren, leider gab es nicht mehr wegen Corona,“ bedauert Westermann. „Die Stadt Changzhou hat die großen Veranstaltungen sehr gut organisiert. Insgesamt hat die Partnerstadt großes Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit Minden und dem Trägerverein.“ Minden und Changzhou verbindet seit 2015 eine Städtepartnerschaft. Der Partnerschaftsverein, mit seiner Geschäftsstelle im Mindener Rathaus unterstützt diese durch Zusammenarbeit mit Changzhou in vielen Bereichen und organisiert wechselseitige Besuche. Für Westermann hat die Null-Covid-Politik Chinas vor allem zu persönlicher Perspektivlosigkeit geführt: „Vor Corona war China ein Eldorado für Ausländer. Man wird zwar weiterhin sehr gut behandelt, aber die Community ist komplett weggebrochen. Jüngere Ausländer sind weg, die jungen Chinesen sind auf ihrem Campus isoliert. Ein Sozialleben war für mich nicht mehr vorhanden.“

Westermanns Ausreise nach knapp zwei Jahren in China erfolgte unter anderem auch deswegen: „Der Kontakt zur Familie und Freunden in Deutschland hat mir gefehlt. Eine eigene Familienplanung war so nicht möglich.“ Spontane Reisen aus China nach Europa waren unmöglich. Ob die aktuelle Wende eine dauerhafte sein wird, ist noch nicht klar. „Ich denke, es wird im Inland freier werden, aber nach außen wird China sich noch mehr abschotten,“ prognostiziert Westermann. Wenn sich China dann irgendwann wieder öffnet, brauche es Zeit, bis das Vertrauen wieder da sei: „Ich würde nach ein paar Jahren in Deutschland aber keinesfalls ausschließen wieder nach China zu gehen, wenn es vor Ort wieder attraktiver ist.“ Wie schnell das passiert, das hängt wohl davon ab, wie gut China das Ende der Null-Covid-Regeln verkraftet.

Chinesische Medien berichten bereits von überfüllten Krankenhäusern, während vielen der jungen Demonstranten, die gegen die Null-Covid-Politik auf die Straße gegangen waren, festgenommen wurden.

M. Hampel 19.12.2022

https://www.mt.de/lokales/minden/Mitglied-des-Partnerschaftsvereins-Minden-Changzhou-erlebt-zwei-Jahre-Null-Covid-Politik-in-China-23437672.html

Besuch der ChinaAG am Herdergymnasium

Besuch der ChinaAG am Herdergymnasium

Am 11.11.2022 besuchten Olrik Laufer (Vorsitzender) und Heinrich Wiese (Schatzmeister) die ChinaAG des Herdergymnasiums, Minden. Sie informierten sich über die ChinaAG und erläuterten den Schülerinnen und Schülern, der Chinesischlehrerin Li Zhu-Wagener, der Schulleiterin Heike Plöger sowie den Lehrerinnen Saskia Kessler und Katrin Ottenhof die Ziele und Aktivitäten des Trägervereins. Die von Changzhou geschickten Imagebücher wurden der AG zur Verfügung gestellt. Im anschliessenden Gespräch mit der Schulleiterin und den Lehrerinnen wurde deutlich, dass sie weiterhin an einer Kooperation mit dem Trägerverein interessiert sind. Der Trägerverein sagte Unterstützung zu.

 

Mondfest (Mid Autumn Festival)

Ein kleiner Kreis von Mitgliedern feierte am 11.09.2022 das chinesische Mondfest. Der Einladung folgten insgesamt 13 Personen. Jede/r brachte etwas zu essen oder zu trinken mit. Die Dachterasse von der Familie Laufer war festlich mit roten Lampions geschmückt, auf dem roten Tischtuch lagen Gojibeeren und Glückskekse als Dekoration. Zum essen gab es u.a. Jaozi, Hühnchen mit Gemüse in Varianten, gebratene Nudeln, kleine Frühlingsrollen, Dips, Obstsalat. Eine lockere und fröhliche Runde hörte Legenden zum Mondfest aus alter Zeit, vorgetragen von Maja Kurth. Als es anfing sich abzukühlen und die Feier sich auflöste, erschien rechtzeitig der volle Mond am Himmel hinter den Dächern von Minden.

   

  

Jiangsu-Deutschland-Dialog 2022

Jiangsu-Deutschland-Dialog 2022

Am 9. 07. wurde der Jiangsu-Deutschland-Dialog 2022 offiziell eröffnet. Es wurden 10 Cooperations-Projekte unterzeichnet. Bürgermeister Michael Jäcke aus Minden sprach ein Grußwort.

 

Chinesisches Neujahrsfest 2022

Onlinefest zum Chinesischen Neujahr
Fast 50 Personen haben an unserem diesjährigen online chinesischen Neujahrsfest teilgenommen. Es war eine bunte Mischung von deutschen und chinesischen Gästen. Neben Grußworten der neuen Bürgermeisterin in Changzhou und des Mindener Bürgermeisters gab es kleine Grußvideos von unserem „Mann in Wuxi“ und einem ehemaligen chinesischen Hospitanten und Freund, der sogar ein Gedicht von Ringelnatz zitierte.
Es stellten sich die in Herford neu gegründete Deutsch-Chinesische Gesellschaft und die in Vlotho und Minden zuständigen Lehrerinnen der China AGs vor.
Im Quiz zu dem Wahrheitsgehalt von das Fest betreffenden Fragen gab es die Möglichkeit für jede/n, selber abzustimmen und das Abstimmungsergbnis aller zu erfahren (wie bei Günter Jauch in der Sendung „Wer wird Millionär“). Bei einem „Bingo“spiel mit Tieren des chinesischen Horoskops gewann ein chinesisches Ehepaar.
Gisela Posch trug wie immer sehr professionell ein chinesisches Lied zur Harfe vor.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein sehr ansprechendes Video unserer Partnerstadt Changzhou und für einige von uns mit einem leckeren asiatisch-europäischen Essen vom Hotel Bad Minden.
Pressemitteilung Stadt Minden 3.2.2022: Kulturkarneval und deutsch-chinesischer Dialog

Kulturkarneval und chinesisch-deutscher Dialog

  1. Februar 2022 | Changzhou/Minden. Ein Newsletter aus Changzhou berichtet von Aktivitäten. In der Corona-Pandemie gibt es einen regen Online-Austausch zwischen den Partnerstädten.
  • Auch wenn die andauernde Corona-Pandemie seit knapp zwei Jahren den persönlichen Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte Minden und Changzhou in China verhindert, so gibt es doch einen regen Austausch von Informationen und Nachrichten sowie Videokonferenzen. Das berichtet die für die Partner- und Patenschaften der Stadt Minden zuständige Mitarbeiterin, Katharina Kohlmeyer. Aktuell hat Bürgermeister Michael Jäcke eine Videobotschaft zum chinesischen Neujahrsfest für die Partnerstadt und den Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou aufgezeichnet.Auch ist jetzt ein neuer Newsletter in Minden mit erfolgten Aktivitäten in der rund 9000 Kilometer entfernten Millionenstadt angekommen. So hat bereits Ende Dezember im Innovationsindustriepark der Stadt Changzhou der erste „Jiangsu-Deutschland-Dialog“ stattgefunden. Jiangsu ist die Region, zu der auch Changzhou gehört. Der Dialog wurde gemeinsam vom Auswärtigen Amt der Volksregierung der Provinz Jiangsu, der Volksregierung der Stadt Changzhou, der chinesisch-deutschen Freundschaftsgesellschaft, der deutschen Handelskammer und der Verwaltung der chinesischen Partnerstadt organisiert.Die Gäste diskutierten unter anderem die Perspektive einer zukünftigen Zusammenarbeit durch eine Kombination aus Online- und Offline-Beteiligung. Unter dem Motto „Chancen, Herausforderungen, neue Dynamiken“ bot dieser Dialog eine Möglichkeit, um die Zusammenarbeit zwischen und die Entwicklung von Jiangsu und Deutschland in der Zeit nach der Epidemie zu untersuchen. Die Veranstaltung begann mit einem Werbeclip „When the Rhine Meets the Grand Canal“, in dem die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland vorgestellt wurde.Deutschland verfüge über „eine gut entwickelte Fertigungsindustrie und eine weltweit führende Innovationskapazität, die sowohl Ähnlichkeit als auch Komplementarität mit Jiangsu teilen“, heißt es in dem Newsletter. Das Thema dieses Dialogs stand im Einklang mit der gemeinsamen Erwartung, die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland zu vertiefen.Zhiliang Chen, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Changzhou, hielt zusammen mit Andreas Meyer, Ausbildungsleiter in China der HWK (Innung Deutscher Handwerker), einen Vortrag und stellte das „Jiangsu Sino-German Training & Certification Center for High-Skilled Talents“ vor. Dieses ist ein weiteres Projekt intensiver Zusammenarbeit zwischen dem SGIP (Sino-German Innovation Industry Park – Changzhou) und der Bundesrepublik Deutschland im Bereich Aus- und Weiterbildung. Mit der jährlichen Ausbildung und Zertifizierung von rund 2.000 Fachkräften werde es nicht nur einen starken Talentpool für die Entwicklung deutscher Unternehmen im Industriepark bereitstellen, sondern auch die Entwicklung aktiv unterstützen.Während der Veranstaltung fand eine feierliche Unterzeichnung von zehn chinesisch-deutschen Kooperationsprojekten statt. So unterzeichneten das deutsche Automobilelektronik-Projekt, das deutsche High-End-Spezialventilprojekt, das Industrielüfter-Projekt und das High-End-Projekt für medizinische Geräte Investitionsvereinbarungen mit dem SGIP.Die Gäste vor Ort trafen sich zu intensiven Gespräche und Dialogen zu den Themen: „Geteilte Weisheit führt zu gegenseitigem Nutzen und Win-Win-Ergebnissen – Neue Möglichkeiten für wechselseitige Investitionen chinesischer und deutscher Unternehmen in der Ära nach der Pandemie“ sowie „Dual System Education bringt China und Deutschland zusammen für einen besseren Zukunftspfad und Erkundung der Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland in der Berufsbildung“. Anschließend fand eine Eröffnungszeremonie des chinesisch-deutschen Kulturkarnevals im chinesisch-deutschen „Innovation Industry Park“ in Changzhou statt.

    Alle Teilnehmer*innen hätten den chinesisch-deutschen Kulturkarneval mit Gesang und Tanz genossen, heißt es weiter. 20 Hütten im nordischen Stil wurden mit einer breiten Palette von Produkten ausgestattet – von der deutschen Küche bis hin zu Produkten des chinesischen immateriellen Kulturerbes. Mit verschiedenen Live-Auftritten, interaktiven Aktivitäten – wie Gewinnspielen und Spielen – und dem Weihnachtsmann, der Geschenke verteilte, sei es „ein romantisches und lebhaftes Weihnachten gewesen“, das niemand so schnell vergessen werde.

    Pressestelle der Stadt Minden, Telefon 0571 89204, pressestelle@minden.de

文化嘉年华与中德对话     2022 年 2 月 |常州/明登。常州通讯报道活动情况。新冠疫情下,伙伴城市之间线上交流火热。     尽管持续的冠状病毒大流行使中国伙伴城市明登和常州的代表之间无法进行近两年的个人交流,但信息和新闻交流以及视频会议仍然很活跃。这是由负责明登市合作和赞助的员工 Katharina Kohlmeyer 报告的。 Michael Jäcke 市长最近为伙伴城市和明登-常州伙伴关系赞助协会录制了庆祝中国新年的视频致辞。首届“苏德对话”于12月底在常州市创新产业园举行。江苏是包括常州在内的地区。本次对话由江苏省人民政府外事办公室、常州市人民政府、中德友好协会、德国商会和中国双城管理局共同主办。 ,嘉宾们通过线上线下参与相结合的方式探讨了未来的合作前景。本次对话以“机遇、挑战、新动力”为主题,为审视后疫情时期江苏与德国的合作与发展提供了契机。活动以“当莱茵河遇见大运河”的宣传片拉开序幕,介绍了江苏与德国的合作情况。本次对话的主题符合江苏与德国深化合作的共同期待。常州市副市长陈志良与HWK(德国工匠协会)中国区培训负责人Andreas Meyer共同授课,介绍“江苏省中德高技能人才培训认证中心” .这是SGIP(中德创新产业园-常州)与德意志联邦共和国在培训和进修领域的又一深度合作项目。每年培训和认证约2000名专家,不仅将为园区内德国企业的发展提供强大的人才储备,也将积极支持园区发展。 活动期间举行了十个中德合作项目的签约仪式。至此,德国汽车电子项目、德国高端特种阀门项目、工业风机项目、高端医疗设备项目与SGIP签署了投资协议。现场嘉宾围绕“智慧共享 互利共赢——后疫情时代中德企业相互投资的新机遇”“双元制教育带来中德携手共创美好未来,探索江苏与德国在职业教育领域的合作。”中德文化嘉年华开幕式随后在常州中德创​​新产业园举行。     据称,所有参与者都将在歌舞中享受中德文化嘉年华。 20 间北欧风格的木屋布置了丰富的产品——从德国美食到中国非物质文化遗产产品。丰富多彩的现场表演、抽奖、游戏等互动活动、圣诞老人派发的礼物,是一个让人流连忘返的“浪漫又热闹的圣诞节”。     明登市新闻办公室,电话 0571 89204,pressestelle@minden.de