Delegationsreise September 2019 – Pressemitteilung der Stadt Minden

Delegation aus Minden besucht chinesische Partnerstadt Changzhou

24. September 2019 | Minden. Ein gut gefülltes Programm erwartet die Gruppe. Es ist der sechste offizielle Besuch aus Minden in Changzhou.

 

  • Ins 8.500 Flugkilometer entfernte Changzhou/China ist am heutigen Dienstag, 24. September, eine kleine Mindener Delegation aufgebrochen. Die vierköpfige Gruppe bleibt bis zum 28. September in der chinesischen Partnerstadt. Mit an Bord sind der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, der Unternehmer und Geschäftsführer des Trägervereins Partnerschaft Minden-Changzhou, Olrik Laufer, Dr. Thomas Janssens, Geschäftsführer des Radiologischen Versorgungszentrums OWL, und Stadtmajor Heinz Joachim Pecher (Mindener Bürgerbataillon). Die Delegation wird am 25. September in Changzhou verstärkt durch Guowen Chen von der Peter Lacke GmbH, Ulrich Lange und John Zhang von der DENIOS AG sowie Volker Palm als geschäftsführender Vorstand von WAGO China, die bereits vor Ort sind.

    Auf dem Programm stehen ein Empfang des Vizebürgermeisters Zhengchun Chen im Rathaus, ein Firmenbesuch bei Aumann Technologies sowie Vorträge zu den Themen „Umgang mit Lithium-Energiespeichern“ und „Industrie 4.0“. Weiter nimmt die Delegation an einem internationalen Forum für Wissenschaft, Technologie, Außenhandel und Wirtschaftskooperation teil. Am selben Tag, 26. September, wird Beigeordneter Lars Bursian den neuen Imagefilm Mindens in der Kultur- und Tourismusbehörde präsentieren. Er wird begleitet von Olrik Laufer und Stadtmajor Heinz Joachim Pecher, der in seiner Uniform den chinesischen Gastgebern Mindens traditionsreichstes Fest, das Freischießen, vorstellt. Dieses gibt es bereits seit 1682.

    Zum hochaktuellen Thema „Klimaschutz“ spricht Lars Bursian am 27. September in der Umweltschutzbehörde. Er wird dort vorstellen, was eine Kommune unternehmen kann, um den Co²-Ausstoß zu verringern. Bursian wird aber auch den „European Energy Award“, an dem sich die Stadt Minden beteiligt, ansprechen. Zielsetzung ist es hier, eine Zertifizierung zu erreichen und damit „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ zu werden. Das hat unter anderem den Vorteil, dass zertifizierte Kommunen einen leichteren Zugang zu Fördermitteln in den Bereichen Klimaschutz oder Energieeinsparung erhalten. Zudem stehen ein Meeting zum Thema Einzelhandel sowie ein Fachaustausch im Bereich Radiologie auf dem Programm.

    Die jetzt abgereiste Gruppe ist die sechste Delegation, die Mindens schnell wachsende Partnerstadt am Kaiserkanal besucht. Die vorherigen Delegationsbesuche aus China hatten unterschiedliche Schwerpunkte in den Bereichen Gesundheit, Tourismus, Wirtschaft und Bildung. Es gibt einen regelmäßigen Schüleraustautausch mit der High School Nr. 3 und in diesem Jahr mit der Benniu-Highschool sowie auch einen engen Kontakt zwischen den Hochschulen in Changzhou und dem Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld.

    Im Juli 2019 wurde eine Schülergruppe in Minden empfangen und Ende August bis Anfang September hat der vierte Schüleraustausch in Changzhou stattgefunden. 14 Mädchen und 4 Frauen des Changzhou Youth Activity Center besichtigten Minden Mitte August während einer Rundreise und führten traditionellen chinesischen Tänze im Kaufhaus Hagemeyer auf. Anschließend ging es für die Gruppe nach Frankreich, um dort in Haguenau an einem Folklorefestival teilzunehmen. Bereits im Mai 2019 war eine fünfköpfige Delegation der Hohai Universität in Minden zu Gast – mit dem Ziel, die bestehende Kooperationsvereinbarung in der Forschung und Lehre auszubauen.

    Im November 2017 haben der Leiter der Feuerwehr Changzhou, Shijun Wang, und der Leiter der Feuerwehr Minden, Heino Nordmeyer, eine Absichtserklärung über die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen unterzeichnet, die beim jetzigen Besuch weiter mit Leben gefüllt werden soll. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll es Kooperationen auf dem Gebiet des Brandschutzes, der Vorsorge von Naturereignissen sowie des allgemeinen Bevölkerungsschutzes geben.

    Als erste Stadt in Ostwestfalen hat Minden am 29. Juni 2015 eine offizielle Partnerschaft mit einer Stadt in China geschlossen. Diese unterzeichneten seinerzeit der stellvertretende Bürgermeister der Millionenmetropole Changzhou, Fang Guoqiang, und Mindens damaliger Bürgermeister Michael Buhre vor rund 100 geladenen Gästen im Großen Rathaussaal. Beide Städte setzen stark auf Bildung, haben eine Campus-Universität beziehungsweise eine Campus-Fachhochschule mit technischen Fakultäten und beide sind Hafen-Standort.

    Neben dem kulturellen, schulischen und sportlichen Austausch ist das Interesse der Partnerstadt in China an Kontakten zu Unternehmen, zu Einrichtungen des Gesundheitswesens und zu Hochschulen groß. Changzhou hat mehr als 3,5 Millionen Einwohner*innen und ist eine bezirksfreie Stadt in der Provinz Jiangsu. Die Geschichte der Stadt reicht mehr als 2.500 Jahre zurück. Heute ist Changzhou eine stark wachsende Industriestadt mit dem “China Dinosaur Park” als eine der touristischen Attraktionen. Changzhou liegt südlich des Flusses Jangtse an den Eisenbahn- und Autobahnverbindungen von Shanghai nach Nanjing. Die Stadt wird vom stark befahrenen Kaiserkanal durchschnitten, der der älteste der Welt und UNECSO-Weltkulturerbe ist.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, telefon 0571 89204, pressestelle@minden.de

 

Tanzgruppe aus Changzhou

Es war ein gelungener und gut besuchter Auftritt! Das Kaufhaus Hagemeyer war ein sehr guter Gastgeber!

Pressemitteilung der Standt Minden vom 14.8.2019

Tanzgruppe aus Changzhou kommt nach Minden
14 Mädchen und jungen Frauen treten am 21. August im Kaufhaus Hagemeyer auf
Minden.
Auf Einladung der Stadt Minden und in Kooperation mit dem Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou e.V. kommt am 20. und 21. August eine Tanzgruppe aus der chinesischen Partnerstadt Changzhou nach Minden. Sie werden am Mittwoch, 21. August, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Kaufhaus Hagemeyer (Erdgeschoss) auftreten. Die Gruppe ist vorher in Berlin. Nach dem Aufenthalt in Minden fahren die Mädchen und jungen Frauen sowie ihre Begleiterinnen weiter nach Frankfurt und Haguenau/Frankreich. Dort nehmen sie an einem großen Musik- und Kunstfestival teil.

Die Gruppe besteht aus 14 Tänzerinnen zwischen zehn und 21 Jahren. Außerschulisch lernen die Mädchen und Frauen in dem Changzhou Youth Activity Center traditionelle Tänze. In dem Zentrum werden auch noch viele andere Aktivitäten und Kurse angeboten. Die Tänzerinnen werden von vier offiziellen Frauen begleitet: der stellvertretenden Direktorin des Activity Center WU, Jing (Leiterin der Delegation), und den beiden Tanzlehrerinnen HAN, Lu und CHENG, Weiwei. Begleitet werden sie von der Übersetzerin (chinesisch-englisch-chinesisch) ZHOU, Yue vom International Exchange Center.

Die Gruppe kommt am Abend des 20. August in Minden an. Am folgenden Tag werden sie im Hotel zu einem Stadtrundgang abgeholt. Diesen begleiten Katharina Kohlmeyer (Städtepartnerschaften, Stadt Minden) und Maja Kurth vom  Trägerverein sowie Dolmetscherin Niehong Dai-Klußmann. Bürgermeister Michael Jäcke und der Vorsitzende des Trägervereins, Olrik Laufer, werden die Gäste aus China am Vormittag des 21. August auf dem Platz vor dem Dom begrüßen.

Nach dem Rundgang mit einem Besuch im Mindener Museum und einem Mittagessen bereiten sich die Tänzerinnen auf ihren Auftritt im Kaufhaus Hagemeyer vor. Hier werden dann von 14.30 bis 15.30 Uhr traditionelle chinesische Tänze  verschiedener Volksgruppen (Han, Tibeter, Qiang, Uiguren) und aus verschiedenen Provinzen (u.a. Jiangsu, Shandong) aufgeführt. Die Tänze haben Namen wie “Liebe in Kangding”, „Blume im Regen“ oder „Küss den Jasmin“. Die Mädchen tanzen in wechselnden, farbenfrohen Kostümen im Eingangsbereich Bäckerstraße von Hagemeyer (innen). Das Kaufhaus stellt die Fläche zur Verfügung, plakatiert, hat Handzettel gedruckt und macht auch Werbung in den sozialen Medien.

Chinesische Küche kennenlernen – Ganz individuell

Zum großen Komplex der Völkerverständigung gehört insbesondere das Verstehen der jeweils anderen Kultur durch das Kennenlernen. Und das Kulinarische spielt dabei eine sicher nicht zu unterschätzende Rolle. Um sich der chinesischen Kultur auf kulinarische Weise zu nähern, bietet der Trägerverein am 9. Mai den ersten Kochkurs an. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an die Mitglieder.

Wie schon im vergangenen Rundbrief angekündigt, freuen wir uns, dass unser Mitglied Niehong Dai-Klussmann mit uns Jiaotse und ein weiteres Gericht zubereiten wird. „Es wird garantiert ganz anders schmecken als das chinesische Essen, das man hierzulande angeboten bekommt“, unterstreicht Mit-Organisatorin Maja Kurth den individuellen, ursprünglichen Charakter der wahrscheinlich zwei zubereiteten Gerichte.

Unter anderem werden die Teigtaschen auch mit Bärlauch gefüllt. Und daraus leitet sich noch eine weitere Idee ab. „Sollte genügend Interesse bestehen, werden wir den Bärlauch auf einem Berg im Lübbecker Land an dem Wochenende vor dem Kochkurs frisch ernten“, verrät Maja.

Getränke bringen die Teilnehmer/innen selbst mit. Chinesen trinken zum Essen in der Regel stilles Wasser oder Tee. Wasser kann natürlich vor Ort gekocht werden. Zu den Gerichten passt aber auch ganz hervorragend ein schöner Wein oder ein deftiges Bier.

Der Kurs ist auf 15 Personen beschränkt. Wer sich zuerst meldet, bekommt einen Platz. Für den Kochkurs wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10 € erhoben.

Anmeldungen sind über die Facebook-Seite des Trägervereins oder per Mail an office@minden-changzhou.com oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage möglich.

Bei großem Interesse werden weitere Kochkurse folgen.

Abenteuer Schüleraustausch 2019 – Die heiße Phase beginnt

Nach der Informationsveranstaltung vor einigen Wochen im Besselgymnasium fand am Montagabend die zweite Informationsveranstaltung zum im August/September  anstehenden Schüleraustausch statt. Insgesamt werden 15 Mindener Schüler/innen nach Changzhou reisen. Die Schülerinnen und Schüler vom Herder-, Rats- und Besselgymnasium werden auf der Reise von zwei Lehrerinnen des Herder-Gymnasiums begleitet.

Nach der Begrüßung durch Frau Heike Plöger, Schulleiterin des Herdergymnasiums, wurden viele Punkte um Flüge, Visum, Impfungen und einem Chinesisch-Kurs, der von Frau Niehong Dai-Klussmann, einem Mitglied des Trägervereins, durchgeführt wird, erläutert. Zudem konnten die anwesenden Schüler/innen und deren Eltern viele allgemeine Fragen zum „Abenteuer“ Schüleraustausch stellen. Weitere Vertiefungen werden noch in weiteren Treffen folgen. Der Austausch wird – nachdem sich viele Jahre lang Maja Kurth sehr erfolgreich um die vorangegangenen Austausche gekümmert hat – in diesem Jahr erstmals von Heinrich Rademacher organisiert.

Bereits im Juli werden 13 chinesische Schüler/innen mit Begleitung durch 2 Lehrer in Minden erwartet. Alle Schüler/innen und die Begleiter werden in Familien untergebracht.

Weitere Informationen folgen.

Kung Hei Fat Choi – Trägerverein begrüßt das chinesische Jahr des Erdschweins

100 Gäste zwischen drei und 90 Jahren begingen mit dem Trägerverein das diesjährige Chinese New Year im Mindener BÜZ und begrüßten das Jahr des Erdschweins. Gefeiert wurde bis Mitternacht. Erst dann machte sich der harte Kern nach einer ausgedehnten Runde Karaoke auf den Heimweg.

Der Anteile zwischen Gästen und Mitgliedern hielten sich ungefähr die Waage. Sehr erfreulich aus Vereinssicht ist, dass sich zum einen Schüler/innen, die bereits 2016 am Austausch in die Partnerstadt Changzhou teilnahmen wie auch nach dem ersten Infoabend für die Reise 2019 künftige Austauschschüler einfanden und mitfeierten. Zudem begrüßte der Verein auch einige Vertreter aus Wirtschaft und Politik, wie die stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrieke Schulze.

Neben dem eigentlichen Anlass, das Chinese New Year gab es an dem Abend, der durch den 1. Vorsitzenden Olrik Laufer eröffnet und vom 2. Vorsitzenden Oliver Lübker launig moderiert wurde, nach viereinhalb Jahren nach Gründung des Vereins mit Linda Tuckwell das 100. Mitglied begrüßt. Sie gehörte der Delegation des Schüleraustauschs von 2016 an und bekam als Geschenk für die Mitgliedschaft wertvollen Schwarzen Tee geschenkt. Linda brachte sich wie viele andere fleißige Hände voll mit ein und half am reich gedeckten Tombolatisch, an dem rund 600 Preise auf die Gewinner warteten. Einer der drei Hauptpreise, der nicht gezogen wurde, wurde daher versteigert. Das wertvolle Teesortiment kam für 27 € unter den Hammer.

Das Vereinsmitglied Jiwen Kuhr erzählte die Geschichte über die Entstehung der Tierkreiszeichen. Sie erläuterte die charakteristischen Eigenschaften der Tiere und kam besonders auf die des Schweins zu sprechen. Alle “Schweine” wurden auf die Bühne gebeten und erhielten einen roten Glücks-Umschlag (Hong Bao). Traditionell werden diese Umschläge in China zu Neujahr, mit Geld gefüllt, an Freunde und Verwandte verteilt. Bei uns enthielten die Umschläge Tee. Alle Gäste sprachen zum Schluss des Vortrags den Neujahrsgruß auf Chinesisch: Kung Hei Fat Choi!

Die beiden Schülerinnen Anna Laufer und Fabienne Janzen berichteten, untermalt von vielen Bildern, vom Austausch 2018 und auch von dem einen oder anderen Missgeschick wie dem Verpassen des Zuges nach Shanghai. Der war – für Deutschland manchmal untypisch – zu pünktlich war.  Oder vom vorübergehenden Verlust des Lehrers Mathias Heinze in der Megacity Peking (21,5 Mio. Einwohner).  „Warum liegen auf einem Foto viele auf dem Fußboden der Benniu High School“, lautete eine Frage, während des Vortages. „An der Decke, war so ein tolles Bild. Ich habe mich hingelegt, um es zu fotografieren. Und da haben sich gleich noch andere mit mir hingelegt”, klärte Fabienne das kurios anmutende Bild auf.

Stimmgewaltiger Vorstand

Das Mitglied Xin Bergsiek zeigte eindrucksvolle Fotos und kleine Videosequenzen von der Terrakottaarmee in Xi’an und informierte über den geschichtlichen Hintergrund. Der für zehn Monate als Austauschschüler bei einem Mitglied wohnende Zitang aus Changzhou brachte einen Imagefilm aus seiner Heimatstadt mit und beantwortete neugierige Fragen. Er ist seit September hier und hat sein Deutsch schon sehr verbessert. Die kleinen Gäste konnten am Kindertisch – betreut von ihren Müttern und anderen Chinesen – vorgefertigte Drachenköpfe bemalen und mit einem Schwanz versehen. Gestärkt durch Gummibärchen.

Der „harte Kern“ blieb noch eine Weile (bis kurz vor Mitternacht) zum Karaoke. DJ Marcus (Marcus Rohlfing, der bereits zum dritten Mal bei uns dabei ist) hatte einige Songs vorbereitet und hat auf Zuruf weitere ausgesucht und gespielt. Dominic Becking (1. stellvertretender Vorsitzender) und Heinrich Wiese (Schatzmeister) glänzten mit ihren kräftigen Stimmen. Überwiegend schnappten sich aber die jungen Mädchen das Mikro und intonierten als Gruppe.

„Es war ein reizvolles chinesisches Neujahrsfest, abwechslungsreich, fröhlich, sehr informativ für mich.”

Übrigens: Der Turm des BÜZ wurde an diesem Abend rot erleuchtet und der Innenraum war ebenfalls durch den Mindener Lichtkünstler Oliver Roth in rotes Licht getaucht und mit chinesischen Motiven geschmückt. Die stilsichere Deko, die vom Orgateam liebevoll gestaltet war, rundeten das perfekte Erscheinungsbild ab. Die Schweinchen, die die Tische bevölkerten, entstanden beim Origami-Workshop unter der Anleitung von Uschi Hanschke-Knoppke und Gisela Graurock gefaltet. Einige Schweine freuen sich übrigens nach diesem Abend über ein neues Zuhause…

Alles in allem ein gelungenes Fest und ein großes Dankeschön an alle, die diesen Abend zu einem gelungenen gemacht haben. Und besser, als es in Gast, der zum ersten Mal da war, kann man es nicht zusammenfassen: „Es war ein reizvolles chinesisches Neujahrsfest, abwechslungsreich, fröhlich, sehr informativ für mich. Hat mir außerordentlich gut gefallen und meinen Tischnachbarn auch.” Sie war erstmalig dabei.

Stippvisite in Minden – Chance für chinesischen Individualtourismus

Dr. Pan Tao hat letztes Wochenende Minden besucht. Zusammen mit Olrik Laufer und Wolfgang Hanke besichtigte er die Wohnmobilstellplätze auf Kanzlers Weide und im Hahler Hafen. „Beide Standorte sind sehr interessant“, war das Fazit von Dr. Pan Tao.

Dr. Pan Tao wohnt in Shanghai, hat aber auch kurze Zeit in Changzhou gelebt. Er ist Gründer des Instituts für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ISEE und entwickelt Projekte wie den ersten chinesischen Schrebergarten in China.

Er sieht im chinesischem Individualtourismus einen Wachstumsmarkt. Er beabsichtigt, Wohnmobile an chinesische Touristen zu verleihen und Routen zu entwickeln, die zu Orten mit attraktiven Wohnmobilplätzen führen sollen. Hierzu sollen Deutschland, wohin er nach seinem Studium in Cottbus viele Kontakte besitzt, sowie Kanada, wohin er im kommenden Jahr mit seiner Familie übersiedeln wird, einen Schwerpunkt bilden. Trägerverein-Mitglied Wolfgang Hanke und seine Frau Heide Reimer, die Dr. Pan Tao von ihrem Shanghai-Projekt kennen, haben mit ihm den Wohnmobilplatz am Hahler Hafen sowie den an Kanzlers Weide aufgesucht. Der Platz in Hahlen gefiel durch die vorhandene Infrastruktur, die Umgebung mit Mittellandkanal, Sportboothafen und dem angrenzendem Naturschutzgebiet Hiller Moor.

Der Platz Kanzlers Weide besticht durch die gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz, der landschaftlichen Situation mit Weseraue und Kaiser-Wilhelm-Blick, dem Sport- und Freizeitangebot und dem kurzen Weg in die historische Stadt Minden. Für Dr. Pan Tao, dessen Projekte in China häufig mit der Förderung von Gemeinschaft zu tun haben, hatte der Platz an der Weser mehr Spielraum für das soziale Miteinander.

Herr Laufer, der an dem Treffen teilnahm, informierte Herrn Dr. Pan Tao über die Aktivitäten des Trägervereins. Besonderes Interesse fand der Verweis auf die geplante Homepage der Minden Marketing, die um Tourismusinformationen in chinesischer Sprache ergänzt werden soll.

#Trägerverein #Changzhou #Wohnmobil #Völkerverständigung #Minden #Individualtourismus

Impulse für die zukünftige Ausrichtung des Trägervereins

Einen vielschichtigen Vortrag unter der Überschrift „Empfehlung zur Verbesserung des Vereins-Service-Portfolios“ hielt unlängst Fiona Krause. Die frühere Mitarbeiterin des Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou e.V. widmete sich der Fragestellung, durch welche Maßnahmen der Verein eine breitere Schicht Interessierter ansprechen, als Mitglieder und oder als Förderer sowie als tatkräftige Unterstützer der mannigfaltigen Projekte gewinnen könne.

Dazu führte die Wirtschaftsstudentin (Hannover, Glasgow) im Rahmen ihrer Master-Thesis insgesamt 27 Interviews und stellte die Ergebnisse den vielen interessierten Zuhörern am Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld vor.

Unter anderem wurden nach den Vorinterwiews 20 externe Akteure der lokalen Wirtschaft befragt, 13 davon sind selbst Unternehmer. Darüber hinaus stellten sich sieben Vereinsmitglieder, die ein unterschiedliches Maß an China-Erfahrungen mit einbrachten, den Fragen. Es stellte sich heraus, dass die Vorbereitungen der Interviewten auf chinesische Kontakte vor allem durch ein Selbst-Studium, sprich das eigenverantwortliche Aneignen von relevanten Informationen, erfolgten. Weitere Informationen wurden Messen, Fachliche Trainings, Interkulturelle Trainings sowie Frontal-Sprachunterricht oder einer Rundreise von den befragten gewonnen. Hieraus ergeben sich für den Trägerverein Möglichkeiten, mit seiner Expertise interessante und für einen gewissen Teilnehmerkreis relevante Angebote zu schaffen.

Offensichtlich wurde, dass die Außendarstellung des Trägervereins optimiert werden kann. „Eine exzellente Arbeit, sehr aktiv, hoch dynamisch“ bescheinigten lediglich fünf Befragte dem Verein. Auch hier wird sich der Verein zukünftig stärker positionieren müssen, um seine Dynamik wirksamer nach außen zu tragen. Anfänge wie ein Instagram-Account, eine erhöhte Facebook-Frequenz und eine aktuellere Homepage wurden bereits unternommen. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

Ein großes Thema war das Networking. Auch hier sind die ersten Maßnahmen eingeleitet worden. So fanden in den vergangenen Monaten zwei von Maja Kurth organisierte Stammtische statt. Weitere Erwartungen an den Trägerverein sind regelmäßige Vorträge, Sprachtrainings und die Unterstützung beim Unternehmensaufbau in China oder auch ein Business Club.

Die Empfehlungen an den Verein sind somit klar umrissen. Mehr Außenwirkung seiner Aktivitäten und vor allem ein breiteres Spektrum von Angeboten sowie wiederkehrende Intervalle, Empfehlungen von Lektüren oder Filmen für das Selbst-Studium.

Ein zentrales Element der Arbeit des Vereines werden auch weiterhin Delegationsreisen sowie die Organisation von Schüleraustauschen aber auch anderen Sektoren wie Sport und Kultur sein. Gerd Buddenbohm, international erfahrener und ehemaliger Manager bei der Melitta-Gruppe, war als Gast bei Fiona Krauses Vortrag zugegen und sagte nach der gelungenen Veranstaltung: „Man muss eine Kultur erst einmal kennen lernen, um sich dann ein Urteil über sie erlauben zu können und dann auch mit ihr interagieren zu können. Von daher ist die Arbeit des Trägervereins sehr wichtig.“

Trägerverein im Blickpunkt der Wissenschaft

„Recommendation for Improvement of the Service Portfolio of Trägerverein Minden-Changzhou e.V“. Klingt sperrig, ist es aber nicht.

Vielmehr können die Ergebnisse der Master-Arbeit unserer ehemaligen Mitarbeiterin Fiona Krause der Startschuss für die nächsten Entwicklungsschritte unseres Vereines sein und dessen Arbeit auf ein neues, höheres Niveau hieven.

„Ziel der Arbeit war es, den Ist-Zustand des Vereins zu identifizieren und die Wahrnehmung sowie Erwartung externer Unterstützer aus der Wirtschaft, aber auch die der Vereinsmitglieder selbst zu betrachten“, erklärt die 24-Jährige, die an der Hochschule Hannover Unternehmensentwicklung und an der Robert Gordon University zu Aberdeen International Business  studierte und im Rahmen des Bachelorstudiums zwei Semester in Hangzhou verbrachte.

„Die deutsche und die chinesische Kultur unterscheiden sich sehr stark voneinander. Deswegen ist eine interkulturelle Kompetenz im Umgang mit diesen Unterschieden von einer sehr hohen Relevanz“, weiß die Mindenerin aus eigener Erfahrung.  Jene Erfahrungen machten auch viele im Rahmen der Masterarbeit interviewten Gesprächspartner, die über ihre Erfahrungen berichteten. Interviews wurden zum einen Mitgliedern des Trägervereins aber auch mit Vertretern aus der Wirtschaft geführt. Insgesamt führte die Mindenerin 27 Interviews. Die Ergebnisse flossen in die Analyse mit ein. Aus den umfangreichen Ergebnissen leitete Fiona Krause konkrete Empfehlungen für mögliche Maßnahmen zur Erweiterung des Service-Portfolios des Trägervereins ab.

“Ihre Arbeit hat daher einen sehr hohen Wert für uns.” (Olrik Laufer, 1. Vorsitzender Trägerverein Minden-Changzhou)

Im Rahmen eines Vortages, zu dem alle Vereinsmitglieder aber auch alle externen Interessierten sowie die im Rahmen der Masterarbeit Interviewten herzlich eingeladen sind, wird Fiona Krause ihre Arbeit und die Ergebnisse vorstellen. „Wir freuen uns ungemein, dass Fiona den Trägerverein Minden-Changzhou in den Mittelpunkt ihrer Master-Arbeit gestellt hat und sind auf die Ergebnisse ganz gespannt. Ich denke, dass Fiona uns viele Ansatzpunkte zur Verbesserung unserer Arbeit geben wird. Ihre Arbeit hat daher einen sehr hohen Wert für uns“, unterstreicht der 1. Vorsitzende des Trägervereins, Olrik Laufer.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 29. Oktober um 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) in Hörsaal 50 auf dem Campus Minden der Fachholchschule Bielefeld statt. Die Adresse lautet Artilleriestraße 9, 32427 Minden. Der Eintritt ist frei.

Chinesische Theatergruppe aus Changzhou beim 8. Deutschen Theaterfest

Erstmalig findet das Deutsche Theaterfest in Nordrhein-Westfalen statt. Und neben den vielen nationalen und auch internationalen Theatergruppen bereichert auch die Xiao Haisu Theatergruppe dieses Festival, dass insgesamt zum achten Mal stattfindet und der Schirmherrschaft der Dokumentarfilm-Macherin Sigrid Klausmann und den bekannten deutschen Schauspieler Walter Sittler steht.

„Als Trägerverein der Partnerschaft Minden-Changzhou haben wir uns sehr gefreut, dass die Einladung der Stadt Minden auf Beteiligung unserer chinesischen Partnerstadt angenommen worden ist. Es ist eine große Ehre, Kinder und Begleitpersonen die Liu Haiu Grundschule Changzhou als Gast beim Kindertheaterfest begrüßen zu dürfen“, sagt Maja Kurth vom Trägerverein.

Die Grundschule hat mehr als 3000 Schüler/innen und ist berühmt für ihre Kunst- und Musikdarbietungen, verfügt über eine sehr lange Tradition in der Unterrichtung dieser Fächer und trat bereits im chinesischen Fernsehen auf. Insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt, um eine Kostprobe des beeindruckenden Könnens der Peking Opera in Deutschland aufführen zu können.

Es werden fünf Ausschnitte aus berühmten chinesischen Opern gezeigt. Darunter eine Auswahl aus der Henan Oper „Mulan“, der Shaoxing Oper „Ein Traum von der roten Villa und der Huangmei Oper „Picking Grass“ sowie der Xi Oper „Liebesgeschichten in der Mühle“. Die lyrisch erzählten Geschichten handeln von mutigen Heldinnen und Helden, spannenden Abenteuern, ungewöhnlichen Begegnungen und der wahren Liebe.

Die Gruppe unter der Leitung von Gao Yee, Chen Yang, Shao Jiadong und Li Weiming treten am Sonntag im Spiegelzelt in der malerischen Umgebung der Alten Regierung nahe der Weser auf. Die Aufführungen starten um 10.00, 13.00 und 14.00 Uhr.

Neben den Aufführungen lernt die Gruppe bei ihrem Deutschland-Besuch auch Land und Leute, und speziell Minden und Umgebung und die Sehenswürdigkeiten kennen. So steht auch ein Besuch der Grundschule Domschule samt Unterrichtsbesuch und Schulfrühstück und ein Empfang bei Mindens Bürgermeister Michael Jäcke auf dem Programm. Außerdem wird sich die chinesische Gruppe sehr viele Theaterstücke der weiteren teilnehmenden Gruppen ansehen, ehe es am Montagabend wieder auf die weite Heimreise nach Changzhou geht.

BM Delegation aus China zurück – Diakonie schließt Absichtserklärung ab – Ehrung für Olrik Laufer in Nanjing

Zwei Tage Reisezeit, drei Tage vor Ort mit einem prall gefüllten Delegationsprogramm erwartete die elfköpfige Mindener Delegation unter Leitung von Bürgermeister Michael Jäcke in Changzhou, die offizielle chinesische Partnerschaftsstadt Mindens. Ziel dieser Reise war, die freundschaftlichen Beziehungen weiter zu vertiefen und Anknüpfungspunkte in den wichtigen Themen wie Wirtschaft, Bildung, Medizin, Tourismus und Sport/Kultur voranzutreiben.

Ein erster Terminpunkt galt der Pflege. Nach dem Besuch des Krankenhauses No. 2 ging es zur Pflegeeinrichtung Jin Dong Fang. Hier gab es jeweils Präsentationen der Einrichtungen der Diakonie Stiftung Salem aus Minden durch Christian Schultz (kaufmännischer Vorstand und Geschäftsführer) und Michael Haas (Fachbereichsleiter Altenhilfe und Prokurist) und den Gesprächspartnern von Changzhou mit anschließendem Gesprächsaustausch zur Pflegesituation in China und Deutschland. Neben diversen Unterschieden wurden auch viele Ähnlichkeiten herausgearbeitet. Somit kam man überein, eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich Pflege aufzusetzen und zu unterzeichnen – insbesondere auch, um fachliche Erfahrungen miteinander auszutauschen, z.B. zum Thema „Digitalisierung“. Die Mitglieder der AGW vertreten durch Dr. Ewald Schlüter, Daniel Chrobot und Dr. Friederike Schlüter erkundigten sich erneut im Bereich der TCM für Anwendungen für Arbeitsmedizin. Beim Besuch des Changzhou Vocational Institute of Enigineering ging es um die Sondierung einer zukünftigen Zusammenarbeit im Bereich eines Lehraustausches mit Technikern.

Parteisekretär Wang und stellvertretender Bürgermeister Fang empfingen die Delegation im Rathaus Changzhou zu einem politischen Austausch. Hierbei wurden von beiden Seiten die guten Beziehungen und die zahlreichen Aktivitäten der Städte hervorgehoben. Auch der Besuch des chinesischen Botschafters Shi Mingde aus Berlin in Changzhou im Juni wurde angesprochen. Der Botschafter erkundigte sich bei seinem Besuch konkret über Minden und Essen, sowie über die Freundschaftsstädte Herford, Roth, Weilheim und Fulda. Die chinesische und deutsche Regierung unterstützen die Städtepartnerschaften und werden in Zukunft zahlreiche Projekte dazu ins Leben rufen, damit die kulturellen Unterschiede und das Verständnis zueinander besser werden.

Hierbei wurde besonders der 3. Schüleraustausch der Städte hervorgehoben. Auch diesmal sind neun Schüler und Schülerinnen samt begleitendem Lehrer mit der Delegation mitgereist und leben in chinesischen Familien. Sie bleiben bis Anfang September in China. Die Schüler und Schülerinnen durften an diversen Programmpunkten der Delegation teilnehmen und reisten unter anderem zur Ehrung von Olrik Laufer in die Provinzhauptstadt Nanjing mit. Olrik Laufer wurde durch die Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten Frau Bai mit einer Laudatio gewürdigt. Sie hob die fünfjährige Arbeit von Herrn Laufer hervor und seinen täglichen Einsatz in allen fünf Themenbereichen. Herr Laufer bedankte sich und dankte auch seinem Team im Verein und seiner Familie und Mitarbeitern, die ihm Zeitfenster für diese ehrenamtliche Tätigkeit zugestehen.

Im Anschluss an die Ehrung wurden alle zu einem fast staatlichen Empfang zum Mittagessen eingeladen. Hier wurden Gespräche zum 30-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen NRW und der Provinz Jiangsu geführt. Der Besuch der Grundschule Liu Haisu beeindruckte die Delegation sehr. Die Kinder, zwischen 5-10 Jahre alt, hatten extra ihre Ferien unterbrochen, um den Gästen aus Deutschland ihr Können zu demonstrieren. Neben musikalischen Darbietungen gab es Handwerkskunst zu sehen und die chinesische Oper in verschiedenen Kurzporträts. Minden wird Ende September beim deutschen Theaterfest in den Genuss kommen diese außergewöhnliche Darbietung direkt zu sehen und zu hören.

Der Besuch des Herforder Unternehmens Wemhöner in Changzhou gab der Delegation einen tiefen Einblick wie ein Unternehmen aus OWL seit 12 Jahren in Changzhou erfolgreich expandiert und produziert. Im Bereich Tourismus präsentierte Philipp Pudenz als Vertreter der heimischen Hotel- und Reiseindustrie die Stadt Minden als touristische Attraktion mit einem Gesamtangebot einer Reise in Deutschland und Europa für Gäste aus Changzhou. Im Gegenzug wurde auch nach Möglichkeiten für Mindener und Deutsche Touristen nach dem Angebot in Changzhou und China nachgefragt. Eine Delegation Tourismus möchte Minden besuchen und vor Ort dann entscheiden. Für beide Städte könnte es eine Win-Win Situation werden.

Das Tourismusamt Changzhou lud zu einem Mittagessen ein und stellte hier noch einmal die kulinarischen Genüsse Changzhous heraus. Der Delegation wurden alle lokalen Speisen in mehreren Gängen vorgeführt und erklärt.  Evtl. wird zur kommenden Gourmetmeile ein Kochteam aus Changzhou der Mindener Bevölkerung diese traditionellen Köstlichkeiten zubereiten. Ein Treffen mit dem Maritim Hotel Management gab der Delegation einen Einblick in die Hotelsituation in China und speziell in Changzhou. Über weitere Austäusche wird nachgedacht.

Die Schüler und Schülerinnen besuchten mit der Delegation die neue und noch zum Teil im Bau befindliche Schule No. 3.; sie werden dort einige Tage lang am chinesischen Unterricht teilnehmen. Auch das Drachenboot Team, welches in Minden im Juni am Drachenboot Cup teilnahm, demonstrierte Bürgermeister Michael Jäcke mit einem Profiteam sein Können. Roger Kammer, Repräsentant der Firma Follmann, stieß aus Shanghai zur Delegation und verfolgte die Gespräche. Er verschaffte sich somit einen Einblick über die rege Aktivität der Städtepartnerschaft und die Rahmenbedingungen, die eine solche evtl. für ein Unternehmen attraktiv machen könnte.

Ein Treffen mit dem Sportamt Changzhou diente der Sondierung der Möglichkeiten, in welchen Sportarten ein reger Austausch stattfinden könnte. Hier gibt es Überlegungen ein Jugendhandballteam im Juli/August 2019 nach Minden zu entsenden, um am Training von GWD Jugendmannschaften teilzunehmen. Weitere Sportarten wie Drachenboot, Tischtennis, Schwimmen, Volleyball und Basketball wurden angesprochen. Das GWD-Profiteam soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Changzhou zu einem Freundschaftsspiel eingeladen werden.

Zum Abschluss des Besuchs luden der stellvertretender Bürgermeister Fang und Herr Du vom Amt für Auswärtige Angelegenheiten in ein Fischrestaurant ein, um den Wunsch des verstärkten Ausbaus der Partnerschaft zu besprechen. Der Fisch ist ein Symbol für Überfluss, Reichtum, Wohlstand, Ausdauer und Hartnäckigkeit.

Als Resümee der Reise kann festgehalten werden, dass von chinesischer Seite viel in die Städtepartnerschaft investiert wird und eine tiefe Verknüpfung in allen Bereichen gewünscht wird. Auf den Trägerverein Minden-Changzhou kommt viel Arbeit zu.

Bericht von Olrik Laufer