Mondfest (Mid Autumn Festival)

Ein kleiner Kreis von Mitgliedern feierte am 11.09.2022 das chinesische Mondfest. Der Einladung folgten insgesamt 13 Personen. Jede/r brachte etwas zu essen oder zu trinken mit. Die Dachterasse von der Familie Laufer war festlich mit roten Lampions geschmückt, auf dem roten Tischtuch lagen Gojibeeren und Glückskekse als Dekoration. Zum essen gab es u.a. Jaozi, Hühnchen mit Gemüse in Varianten, gebratene Nudeln, kleine Frühlingsrollen, Dips, Obstsalat. Eine lockere und fröhliche Runde hörte Legenden zum Mondfest aus alter Zeit, vorgetragen von Maja Kurth. Als es anfing sich abzukühlen und die Feier sich auflöste, erschien rechtzeitig der volle Mond am Himmel hinter den Dächern von Minden.

   

  

Chinesisches Neujahrsfest 2022

Onlinefest zum Chinesischen Neujahr
Fast 50 Personen haben an unserem diesjährigen online chinesischen Neujahrsfest teilgenommen. Es war eine bunte Mischung von deutschen und chinesischen Gästen. Neben Grußworten der neuen Bürgermeisterin in Changzhou und des Mindener Bürgermeisters gab es kleine Grußvideos von unserem “Mann in Wuxi” und einem ehemaligen chinesischen Hospitanten und Freund, der sogar ein Gedicht von Ringelnatz zitierte.
Es stellten sich die in Herford neu gegründete Deutsch-Chinesische Gesellschaft und die in Vlotho und Minden zuständigen Lehrerinnen der China AGs vor.
Im Quiz zu dem Wahrheitsgehalt von das Fest betreffenden Fragen gab es die Möglichkeit für jede/n, selber abzustimmen und das Abstimmungsergbnis aller zu erfahren (wie bei Günter Jauch in der Sendung “Wer wird Millionär”). Bei einem “Bingo”spiel mit Tieren des chinesischen Horoskops gewann ein chinesisches Ehepaar.
Gisela Posch trug wie immer sehr professionell ein chinesisches Lied zur Harfe vor.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein sehr ansprechendes Video unserer Partnerstadt Changzhou und für einige von uns mit einem leckeren asiatisch-europäischen Essen vom Hotel Bad Minden.
Pressemitteilung Stadt Minden 3.2.2022: Kulturkarneval und deutsch-chinesischer Dialog

Kulturkarneval und chinesisch-deutscher Dialog

  1. Februar 2022 | Changzhou/Minden. Ein Newsletter aus Changzhou berichtet von Aktivitäten. In der Corona-Pandemie gibt es einen regen Online-Austausch zwischen den Partnerstädten.
  • Auch wenn die andauernde Corona-Pandemie seit knapp zwei Jahren den persönlichen Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte Minden und Changzhou in China verhindert, so gibt es doch einen regen Austausch von Informationen und Nachrichten sowie Videokonferenzen. Das berichtet die für die Partner- und Patenschaften der Stadt Minden zuständige Mitarbeiterin, Katharina Kohlmeyer. Aktuell hat Bürgermeister Michael Jäcke eine Videobotschaft zum chinesischen Neujahrsfest für die Partnerstadt und den Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou aufgezeichnet.Auch ist jetzt ein neuer Newsletter in Minden mit erfolgten Aktivitäten in der rund 9000 Kilometer entfernten Millionenstadt angekommen. So hat bereits Ende Dezember im Innovationsindustriepark der Stadt Changzhou der erste „Jiangsu-Deutschland-Dialog“ stattgefunden. Jiangsu ist die Region, zu der auch Changzhou gehört. Der Dialog wurde gemeinsam vom Auswärtigen Amt der Volksregierung der Provinz Jiangsu, der Volksregierung der Stadt Changzhou, der chinesisch-deutschen Freundschaftsgesellschaft, der deutschen Handelskammer und der Verwaltung der chinesischen Partnerstadt organisiert.Die Gäste diskutierten unter anderem die Perspektive einer zukünftigen Zusammenarbeit durch eine Kombination aus Online- und Offline-Beteiligung. Unter dem Motto „Chancen, Herausforderungen, neue Dynamiken“ bot dieser Dialog eine Möglichkeit, um die Zusammenarbeit zwischen und die Entwicklung von Jiangsu und Deutschland in der Zeit nach der Epidemie zu untersuchen. Die Veranstaltung begann mit einem Werbeclip „When the Rhine Meets the Grand Canal“, in dem die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland vorgestellt wurde.Deutschland verfüge über „eine gut entwickelte Fertigungsindustrie und eine weltweit führende Innovationskapazität, die sowohl Ähnlichkeit als auch Komplementarität mit Jiangsu teilen“, heißt es in dem Newsletter. Das Thema dieses Dialogs stand im Einklang mit der gemeinsamen Erwartung, die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland zu vertiefen.

    Zhiliang Chen, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Changzhou, hielt zusammen mit Andreas Meyer, Ausbildungsleiter in China der HWK (Innung Deutscher Handwerker), einen Vortrag und stellte das „Jiangsu Sino-German Training & Certification Center for High-Skilled Talents“ vor. Dieses ist ein weiteres Projekt intensiver Zusammenarbeit zwischen dem SGIP (Sino-German Innovation Industry Park – Changzhou) und der Bundesrepublik Deutschland im Bereich Aus- und Weiterbildung. Mit der jährlichen Ausbildung und Zertifizierung von rund 2.000 Fachkräften werde es nicht nur einen starken Talentpool für die Entwicklung deutscher Unternehmen im Industriepark bereitstellen, sondern auch die Entwicklung aktiv unterstützen.

    Während der Veranstaltung fand eine feierliche Unterzeichnung von zehn chinesisch-deutschen Kooperationsprojekten statt. So unterzeichneten das deutsche Automobilelektronik-Projekt, das deutsche High-End-Spezialventilprojekt, das Industrielüfter-Projekt und das High-End-Projekt für medizinische Geräte Investitionsvereinbarungen mit dem SGIP.

    Die Gäste vor Ort trafen sich zu intensiven Gespräche und Dialogen zu den Themen: „Geteilte Weisheit führt zu gegenseitigem Nutzen und Win-Win-Ergebnissen – Neue Möglichkeiten für wechselseitige Investitionen chinesischer und deutscher Unternehmen in der Ära nach der Pandemie“ sowie „Dual System Education bringt China und Deutschland zusammen für einen besseren Zukunftspfad und Erkundung der Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland in der Berufsbildung“. Anschließend fand eine Eröffnungszeremonie des chinesisch-deutschen Kulturkarnevals im chinesisch-deutschen „Innovation Industry Park“ in Changzhou statt.

    Alle Teilnehmer*innen hätten den chinesisch-deutschen Kulturkarneval mit Gesang und Tanz genossen, heißt es weiter. 20 Hütten im nordischen Stil wurden mit einer breiten Palette von Produkten ausgestattet – von der deutschen Küche bis hin zu Produkten des chinesischen immateriellen Kulturerbes. Mit verschiedenen Live-Auftritten, interaktiven Aktivitäten – wie Gewinnspielen und Spielen – und dem Weihnachtsmann, der Geschenke verteilte, sei es „ein romantisches und lebhaftes Weihnachten gewesen“, das niemand so schnell vergessen werde.

    Pressestelle der Stadt Minden, Telefon 0571 89204, pressestelle@minden.de

 

 

Xinhua Daily: Bericht über die Konferenz “Jiangsu-DeutschlandDialog 2021”

Jiangsu-DeutschlandDialog 2021” – für bessere Zusammenarbeit

Quelle: Xinhua Daily

“In diesen Zeiten des Wandels und der Ungewissheit, insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie, die den grenzüberschreitenden Reiseverkehr erschwert, sind Dialog, Austausch und Zusammenarbeit immer wichtiger und wertvoller geworden.” Am 21. Dezember trafen die Worte des chinesischen Botschafters in Deutschland, Wu Ken, bei der Veranstaltung “Jiangsu-Deutschland Dialog 2021” im Sino-German (Changzhou) Innovation Industry Park auf große Resonanz des Publikums.

Bei der Veranstaltung unter dem Motto “Neue Chancen, neue Herausforderungen, neue Dynamik” diskutierten die anwesenden Gäste aus China und Deutschland über Themen wie gegenseitige Investitionen, neue Energien und berufliche Ausbildung. Während des Dialogs sind das Ergreifen neuer Chancen, die Bewältigung neuer Herausforderungen und die für beide Länder vorteilhafte Entwicklung in diesen Bereichen zum Konsens der Teilnehmer geworden.

70 % der deutschen Unternehmen wollen ihre Investitionen erhöhen (Unterrubrik)

“Die intensive Zusammenarbeit zwischen der Provinz Jiangsu und Deutschland hat nicht nur der hochqualitativen Entwicklung Chinas und der neuen Expansions- und Öffnungsstrategie starke Impulse verliehen, sondern auch neue Möglichkeiten für eine pragmatische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland, sowie der EU geschaffen.” So die Worte von Shi Mingde, Präsident der Gesellschaft für die Chinesisch -Deutsche Freundschaft, über die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland im Laufe der letzten Jahre.

Der deutsche Generalkonsul in Shanghai, Pit Heltmann, ist erst seit Juli 2021 im Amt, hat aber durch seine langjährige Tätigkeit in Asien, insbesondere in China, tiefe Einblicke in die Zusammenarbeit beider Länder. “In Changzhou gibt es rund 200 deutsche Unternehmen, in ganz Jiangsu sind es mehr als 1200. Unserer Meinung nach hat Jiangsu die beste Strategie, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben: eine Regierung, die ein wachstumsgünstiges Geschäftsumfeld schafft, ein aktiver Unternehmergeist, der dem Privatsektor Dynamik verleiht, und technologische Innovationen, die dem Wirtschaftswachstum einen ständigen Impuls verleihen. All dies sind Gründe dafür, dass Jiangsu eines der höchsten Pro-Kopf-BIP in China verzeichnet.”

Dr. Constanze Wang, Senior Director for Government Affairs and Advocacy of AHK Greater China,überbringt den Veranstaltungsteilnehmern positive Nachrichten:“Trotz der Unsicherheiten und der Herausforderungen, mit denen die mehr als 2.000 deutschen Unternehmen aufgrund der Pandemie konfrontiert sind, planen laut jüngsten Umfragen 70 % der Unternehmen, ihr Investitionsvolumen in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen.”

Gegenseitige Investitionen sind der Grundstein für Entwicklung und Win-Win Vorteile (Unterrubrik)

“Bis heute sind fast alle großen und mittelständischen deutschen Unternehmen mit dem chinesischen Markt verbunden. Allein in Baden-Württemberg haben mehr als 200 Unternehmen in Jiangsu investiert, darunter große multinationale Konzerne wie Bosch und Wacker, sowie eine Reihe kleiner und mittlerer Unternehmen. Gleichzeitig ist Baden- Württemberg bereits Standort für mehr als 160 chinesische Unternehmen.” So die Analyse von Frau Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin in Baden-Württemberg, zur Thematik des deutsch-chinesischen steigenden Investitionstrends.

Der ThyssenKrupp Konzern hat seine Investitionen in Changzhou innerhalb von sechs Jahren fünfmal erhöht. Im März dieses Jahres wurde in Changzhou ein Projekt zur Fertigung von High-End-Automobilstoßdämpfern mit einem Investitionsvolumen von rund 12,5 Millionen Euro beschlossen. Ab nächstem Jahr, wenn die Produktion voll angelaufen ist, sollen jährlich mehr als 770.000 Stück elektronisch verstellbarer Stoßdämpfersysteme produziert werden. “Die zukünftigen Entwicklungen betreffend, sind wir sehr zuversichtlich.”, so Christian Boersma, General Manager von ThyssenKrupp Dynamic Components Changzhou Ltd..

Auf erneuerbarer Energie basierende Automobilfahrzeuge und die Batterieindustrie bilden den gemeinsamen Schwerpunkt chinesischer und deutscher Unternehmer im Kampf gegen die Reduktion von Kohlenstoffemissionen. “In diesen Bereichen hat China gewisse technologische Vorteile und es besteht großes Potenzial für die Zusammenarbeit beider Länder.”, so Li Jia, General Manager in Global Customer Business Unitof SVOLT Energy Technology Co., Ltd.. “SVOLT hat bereits zwei Fabriken im Saarland, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2 Milliarden Euro. Bis 2030 rechnen wir mit einer Gewinnspanne von 200 bis 300 Millionen Euro und schaffen rund 2.000 Arbeitsplätze in der Region.”

Berufliche Ausbildung, neue Kräfte für die smarte Fertigungsindustrie (Unterrubrik)

Während des Dialogs zum Thema “Zusammenarbeit und Exploration der beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten” waren sich deutsche und chinesische Diskussionsteilenehmer gleichermaßen einig, dass eine Zusammenarbeit von Universitäten, Unternehmen und Handelskammern der richtige Weg ist, um die notwendigen Impulse für die Zukunft der “smarten” Fertigung zu geben.

Bereits im Oktober 2012 machten Jiangsu und Baden-Württemberg deutlich, dass Changzhou Science and Education Town als Vorreiter zur Förderung des deutschen Modells der dualen Berufsausbildung dienen sollen. Die duale Berufsausbildung verbindet das Lernen theoretischen Wissens in Bildungseinrichtungen mit der praktischen Umsetzung in Betrieben.

 

2020 wurde mit dem Aufbau von Jiangsu-Germany Higher Vocational Education Consortium begonnen. Zurzeit kooperieren mehr als 20 Bildungseinrichtungen mit deutschen Wirtschaftsverbänden, Bildungsgruppen und Unternehmen in den Bereichen Personal- und Lehrerausbildung, Innovationstraining, sowie in zahlreichen anderen Sektoren.

“ Die Studierenden treten in ein Beschäftigungsverhältnis ein und werden vom Unternehmen als Auszubildende für eine vertragsgemäße Ausbildung und die Zertifizierung beruflicher und technischer Qualifikationen ausgewählt, wodurch die Entwicklung der Facharbeiterausbildung und der industriellen Wirtschaft gleichermaßen gefördert wird.”, so Su Xiaofei, Präsident des Suzhou Chien-Shiung Institute of Technology, der das duale Ausbildungssystem als sehr wertvoll erachtet.

Derzeit wird die duale Berufsausbildung schrittweise auf mehr als 20 Provinzen (Bezirke und Städte) in ganz China ausgedehnt. Zehntausende von Studenten und Studentinnen haben bereits eine einschlägige Ausbildung erhalten und bereichern dadurch die zahlreichen deutsch-chinesische Unternehmen.

“Das Modell der dualen Berufsausbildung setzt sich allmählich durch. Wir freuen uns darauf, mit Unterstützung der Regierung, der Unternehmen und der Medien noch mehr qualifizierte Fachkräfte in China auszubilden und damit die lokale Wirtschaft anzukurbeln”, so Chen Xiaorong, Deputy Director von Vocational and Higher Education, AHK.

 

 

Unser Mann in Wuxi – Wirtschaftsdialog Jiangsu-Deutschland

Marcel Westermann – Unser Mann in Wuxi berichtet:
Am 21. Dezember fand der erste „Jiangsu-Deutschland-Dialog“, der gemeinsam vom Auswärtigen Amt der Volksregierung der Provinz Jiangsu, der Volksregierung der Stadt Changzhou, dem chinesisch-deutschen Freundschaftsverband und der Deutschen Handelskammer in China organisiert wurde im Chinesisch-Deutschen Innovationsindustriepark in Changzhou statt. An dieser Veranstaltung nahmen verschiedene Teilnehmer aus der Provinz Jiangsu, aber auch anderen Provinzen in China teil. Beispielsweise habe ich sogar Leute kennengelernt, die per Flugzeug den ganzen Weg aus Qingdao im Norden gekommen waren, um an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können. Die Gäste diskutierten die Perspektive einer zukünftigen Zusammenarbeit durch eine Kombination aus Online- und Offline-Teilnahmen.
Noch bevor die eigentliche Veranstaltung los ging, wurden die Teilnehmer in kleinere Gruppen aufgeteilt und nacheinander durch den Chinesisch-Deutschen Innovationspark durchgeführt. Dabei wurden uns einige wichtige Informationen zu Partnerfirmen, Städten und Projekten zu diesem Park vorgestellt und unter anderem wurde dabei auch etwas zu den Schwesterstädten in Deutschland, wie z.B. Minden oder auch Firmen wie z.B. Denios aus Bad Oeynhausen gesagt. Der ganze Rundgang dauerte ca. 1 Stunde. Anschließend wurden wir in den Veranstaltungsraum geführt.
Gaoyun Fei, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Provinzkomitees der KPCh in Jiangsu und stellvertretender Gouverneur der Volksregierung der Provinz Jiangsu, hielt eine Videorede. Zhiliang Chen, stellvertretender Bürgermeister der Volksregierung der Stadt Changzhou, und Xiaohua Wu, stellvertretender KPCh-Sekretär des Bezirks Jintan sowie amtierender Bürgermeister des Bezirks Jintan in Changzhou, nahmen an der Veranstaltung teil. Unter dem Thema „Chancen, Herausforderungen, neue Dynamiken“ war dieser Dialog ein Fenster zur Untersuchung der Zusammenarbeit und Entwicklung von Jiangsu und Deutschland in der Zeit nach der Epidemie. Die Veranstaltung begann mit einem Werbeclip „Wenn der Rhein auf den großen Kanal trifft“, der die Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland thematisierte.
Gaoyun Fei, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Provinzkomitees der KPCh in Jiangsu und stellvertretender Gouverneur der Volksregierung der Provinz Jiangsu, sagte in seiner Videorede: „Deutschland verfügt über eine gut entwickelte Fertigungsindustrie und ist weltweit führend in Bezug auf Innovationsfähigkeit und weist Ähnlichkeiten und Komplementarität mit Jiangsu auf. Das Thema dieser Dialogveranstaltung entspricht der gemeinsamen Erwartung einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Jiangsu und Deutschland. Es ist zu hoffen, dass die Gäste der Konferenz die Dialogplattform umfassend nutzen, um sich intensiv auszutauschen, Konsens zu schaffen und die Zusammenarbeit zu fördern.“ Während der Veranstaltung hielten Mingde Shi, Präsident der China-Deutschland-Freundschaftsvereinigung; Ken Wu, chinesischer Botschafter in Deutschland; Pit Heltmann, deutscher Generalkonsul in Shanghai; Constanze Wang (u. Foto), Senior Director of Government Affairs der Deutschen Industrie- und Handelskammern in Greater China; Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, und Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg nacheinander Reden. Zhiliang Chen, stellvertretender Bürgermeister der Volksregierung der Stadt Changzhou, hielt eine Präsentation und stellte zusammen mit Andreas Meyer, Ausbildungsleiter in China der HWK (Deutsche Handwerksgilde) Oldenburg, das Jiangsu Chinesisch-Deutsche Ausbildungs- und Zertifizierungszentrum für hochqualifizierte Talente vor. Das Jiangsu Sino-German Training & Certification Center for High-skilled Talents ist eine weitere intensive Kooperation zwischen SGIP und Deutschland im Bereich Bildung und Ausbildung. Mit der jährlichen Ausbildung und Zertifizierung von rund 2000 Fachkräften wird es nicht nur einen starken Talentpool für die Entwicklung deutscher Unternehmen in SGIP schaffen, sondern auch die Entwicklung von SGIP aktiv unterstützen.
Während der Veranstaltung fand eine Unterzeichnungszeremonie von 10 deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten statt. Unter ihnen unterzeichneten das deutsche Automobilelektronik Projekt, das deutsche High-End-Spezialventil Projekt, das Industrielüfter Projekt und das High-End-Medizingeräte Projekt Investitionsvereinbarungen mit SGIP. Gleichzeitig ist das einzige „ausgehende“ Investitionsprojekt ein Lithiumbatterie-Produktionsprojekt mit einer Investition von 2,26 Milliarden US-Dollar in Deutschland, das von China Aviation Lithium Battery Technology Co., Ltd. mit Sitz in SGIP investiert . Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Abendessen mit ausländischen und chinesischen Speisen für alle Gäste. Das Essen war wirklich vorzüglich. Der Raum war außerdem sehr weihnachtlich sowie passend zu der Veranstaltung mit Chinesisch-Deutschen Fahnen geschmückt.
Fotos: M. Westermann
                          

Unser Mann in Wuxi – Digital einkaufen über TaoBao

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi berichtet:
TaoBao, das chinesische Amazon
Auf dem Handy ist diese App schon (fast) als Standardfunktion eingerichtet. Es geht um erleichterten Konsum bzw. leichtes Shoppen. Ein Artikel, für den man sich interessiert, wird mit der Kamera gescannt und der Artikel oder zumindest ein sehr ähnliches Produkt wird 1:1 angezeigt. Dieses kann man dann im nächsten Schritt bestellen, kaufen und sich zusenden lassen.
Wie die Fotos zeigen, hat Marcel dies an Alltagsobjekten und sogar auf der Straße ausprobiert.
Taobao ist eine chinesische online-Einkaufsplattform für den C2C-Einzelhandel, die am 10. Mai 2003 vom Mutterkonzern Alibaba Group eingeführt wurde. Taobao.com war im globalen Vergleich unter den Zehn meistbesuchten Internetseiten im Jahr 2018. Wikipedia
Online: Mai 2003
Benutzer: 500 Mio.
Gründer: Jack Ma
Taobao (chinesisch: 淘宝; Pinyin: Táobǎo ; dt. „Schatz ausgraben“, engl. „digging for treasure“) ist eine chinesische online-Einkaufsplattform für den C2C-Einzelhandel (Consumer-to-Consumer)[2], die am 10. Mai 2003 vom Mutterkonzern Alibaba Group eingeführt wurde.[3] Taobao.com war im globalen Vergleich unter den Zehn meistbesuchten Internetseiten im Jahr 2018.[4] In China ist sie sogar die drittmeistbesuchte Webseite (Stand: 29. April 2018)[4] und hat eine Penetrationsrate von 87 %.[5] Taobao hat laut eigenen Angaben fast 500 Millionen registrierte Benutzer, von denen mehr als 60 Millionen täglich aktiv sind. Registrierten Kunden wird eine umfangreiche Produktpalette angeboten, die mittlerweile über 800 Millionen Produkte umfasst. Pro Minute werden 48.000 Artikel verkauft.[6]
wie es funktioniert, kann man hier nachlesen:
Fotos : M Westermann
     

Unser Mann in Wuxi – Reise nach Lijiang, Provinz Yunnan

Marcel Westermann schickt Fotos  von der Altstadt von Lijiang. Für ihn ist es die schönste Altstadt in China, zumindest Top 3. Er hat dort in einem Hotel in der Altstadt gelebt.
Ein paar neue Teile der Altstadt sind aber leider schon sehr kommerziell geworden und sind Disneyland sehr ähnlich, schreibt er.
                               

Unser Mann in Wuxi: Coronainzidenz und finanzielle Anreize

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi berichtet:

“Aktuelle Corona Situation in China, Winter 2021

Vor 2 Monaten waren die Corona Zahlen meistens 0, was einige Gründe hatte. Verhalten während niedrigen Infektionszahlen:

  1. Die meisten Corona Fälle sind importiert. Es ist immer noch sehr schwer China zu betreten und selbst wenn man ein Visum bekommt, steht danach 1 Monat Quarantäne an.
  2. Viele Menschen tragen weiterhin sogar draußen eine Maske. Darüber hinaus gilt weiterhin eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und auch Banken.
  3. Die chinesische Regierung ist handlungsschnell und effizient, sobald ein positiver Fall an einem Ort gefunden wird, werden die Menschen dort in dem Wohnhauskomplex getestet und auch vorsichtshalber 14 Tage in Quarantäne geschickt. Ab wenigen Fällen wird eine Stadt bereits als mittleres oder hohes Risikogebiet eingestuft und der Gesundheit QR Code würde die Farbe zu Rot wechseln. Im Internet und in den Medien wird diese Liste der Risikogebiete täglich aktualisiert. Außerdem müssen alle Menschen einen weiteren QR Code anzeigen, der zeigt, wo sie in den letzten 14 Tagen waren. Somit können Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, schnell isoliert werden und dadurch weitere Ansteckungsketten unterbrochen werden.
  4. Vor den meisten Geschäften wird von den Menschen die Temperatur gemessen.
  5. Großveranstaltungen werden so gut wie es geht vermieden, obwohl viele Veranstaltungen wieder möglich sind. Viele bleiben am Wochenende eher mit der Familie zu Hause und bestellen sich etwas.
  6. Durch die Digitalisierung und den Onlinehandel gibt es viel weniger persönlichen Kontakt.
  7. Die Impfquote liegt inzwischen bei ca. 80 % und auch einige Auffrischungsimpfungen wurden bereits durchgeführt.

In den letzten 2 Monaten gab es immer mal wieder regionale Ausbrüche in Nordchina und auch in anderen Provinzen. Die Situation ist jetzt wieder unter Kontrolle und es gibt wieder fast 0 Fälle pro Tag. Das liegt vor allem an den folgenden Gründen:

  1. Reisen in und aus den chinesischen Risikogebieten werden stark eingeschränkt und große Gruppen von Menschen werden getestet und in Quarantäne für 14 Tage geschickt.
  2. Auch die Menschen in anderen Provinzen reisen viel weniger als vorher und schränken alles mehr ein.
  3. In Supermärkten, Einkaufszentren und an anderen Orten muss auch eine Maske getragen werden.
  4. Wenn die Situation in einer Stadt besonders ernst ist, müssen dort auch Einkaufszentren, Kinos, Fitnessstudios etc. schließen. sie machen ca. nach 1 Monat wieder auf, wenn sich die Situation gebessert hat.
  5. An allen Orten muss der Gesundheit QR Code vorgezeigt werden.
  6. In Restaurants und an anderen Orten muss man sich speziell über ein Formular in WeChat anmelden, wenn man dort gegessen hat.
  7. Sollten Leute in chinesische Risikogebiete gereist sein, werden sie noch am gleichen Tag von der Nachbarschafts Verwaltung oder der Firma selbst in Quarantäne geschickt.
  8. In stark betroffenen Städten werden außerdem ganze Straßen und Gebäude desinfiziert.

Letztendlich sind die Zahlen deswegen sehr realistisch, obwohl es für viele Menschen im Ausland sicher komisch ist, dass China nur ein paar hundert Fälle während eines Ausbruchs hat. Das liegt ganz einfach daran, dass hier schnell gehandelt wird und systematisch vorgegangen wird sobald auch nur ein einziger Fall gefunden wurde. Dabei gibt es klare Regeln und Vorgaben wie gehandelt werden muss. Durch die hohe Bevölkerungsdichte würde sich auch schon ein einziger Fall explosionsartig verbreiten. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass die Maßnahmen zwar zu Anfang streng erscheinen, es trotzdem ca. nach wenigen Wochen schon bereits zur Normalität zurückgeht, weil hier so konsequent gehandelt wird. ”

Heute erreichte uns noch die Information von Marcel, dass z.B. in der nördlichen Provinz Harbin die Menschen durch finanzielle Anreize zur Testung gebracht werden. Wer sich freiwillig testen lässt und ein positives Ergebnis hat, erhält vom Staat 10.000 chin. Yüan (ca. 1340,00 Euro). Das entspricht einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen. Damit können die Getesteten eine Quarantänezeit überstehen und erleiden keine finanziellen Nachteile.

(Fotos und screenshot: Marcel Westermann)

       

 

Unser Mann in Wuxi – Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area

Marcel Westermann – unser Mann in Wuxi – berichtet:
Von Lijiang aus bin ich in den Nationalpark Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area gefahren, der schnell von Lijiang zu erreichen war. Fantastisch war die Besteigung des Jade Dragon snow Moutain. Ich war nur auf einer Spitze, die ca. 4700m hoch war. Um auf die höchste Spitze 5600m zu kommen, bräuchte man sehr professionelles Equipment und mindestens 3 Tage.
Am Berg oben war die Luft sehr dünn und viele brauchten Sauerstoffflaschen und waren höhenkrank. Mir ging es gut.
Am Fuße des Berges gab es viele kleine wunderschöne Seen.
Jade Dragon Snow Mountain
Der Jade Dragon Snow Mountain (Yulong Mountain) ist der südlichste Gletscher der nördlichen Hemisphäre. Bestehend aus 13 Gipfeln, von denen Shanzidou mit einer Höhe von 5.600 Metern der höchste ist, erstreckt sich der Berg über eine Länge von 35 Kilometern und eine Breite von 20 Kilometern. Von der 15 Kilometer entfernten Altstadt von Lijiang im Süden betrachtet, ähnelt der schneebedeckte und nebelverhangene Berg einem in den Wolken liegenden Jadedrachen, daher der Name.
Der Jadedrachen-Schneeberg ist ein Schutzgebiet für seltene Tiere und Wildpflanzen. Tatsächlich ist hier ein Viertel aller Pflanzenarten Chinas zu finden und 20 Urwaldgemeinschaften beherbergen eine große Familie von 400 Baumarten und 30 Tierarten, die vom Staat geschützt werden. Diese Arten leben in unterschiedlichen Temperaturniveaus und schaffen unterschiedliche Ansichten. Die 13 Gipfel mit einer Höhe von mindestens 4.000 Metern sind das ganze Jahr über schneebedeckt; Der Berg wird auch “Natural Glacier Museum” genannt, da er alle Arten von Gletschern hat. Wenn Sie vom Berggipfel hinuntergehen, können Sie Flüsse und Tümpel sehen, die durch das aufgetaute Schneewasser gebildet werden, das entlang des Tals und durch die Wälder fließt. Die Pflanzen und Tiere unterscheiden sich je nach Höhenlage, ebenso die Aussicht. Jeder Anblick überrascht Sie und jeder Schritt führt Sie zu einer neuen Szene. Jede der Wiesen am Jadedrachen-Schneeberg hat durch ihre unterschiedliche Landschaft und Höhe ihren eigenen besonderen Charakter. So ist das Fichtenplateau (Yunshan Plateau) Grasland mit riesigen Fichten, während Ganhaizi (Trockenseewiese) wie der Name schon sagt ein Hochlandsee war, die Wiese entstand nach dem Austrocknen des Wassers. Außerdem besteht der Glacier Park im Jade Dragon Snow Mountain aus den durch Gletschererosion entstandenen Steinhöhlen.
Blue Moon Valley
Blue Moon Valley ist ein beliebter Ort in der Jade Dragon Snow Mountain Scenic Area, 15 Kilometer von der Altstadt von Lijiang entfernt. Das Blue Valley liegt neben dem Fichtenplateau (Yunshanping云杉坪), der Ostseite des Jadedrachen-Schneebergs, Lijiang, und sieht aus wie ein vom Himmel herabhängender Wasserfall. Es wird vom schmelzenden Schnee und Eis gespeist, das vom Jadedrachen-Schneeberg herunterläuft. Das Wasser ist eiskalt. Auch im Sommer können Besucher die klirrende Kälte nicht ertragen, wenn sie im Fluss baden. Aus der Ferne sieht es aus wie eine blaue Mondsichel, die am Fuße des Berges eingelegt ist.
Blau ist jedoch nicht die einzige Farbe des Flusses. Der Fluss ist extrem klar und sauber ohne jegliche Verschmutzung. Das Flussbett besteht aus weißem Marmor und Kalksteinkiesen. Wenn es regnet, werden die weißen Schlamm- und Kalksteintrümmer am Flussbett aufgewirbelt, sodass das Wasser weiß wie Milch wird. Daher nennen ihn die Einheimischen den Naxi White Water River (Baishuihe River).
(Fotos: M. Westermann)

Unser Mann in Wuxi – Reisen in Yunnan

Unser Mann in Wuxi – Reisen in Yunnan
Marcel Westermann ist unterwegs in der Provinz Yunnan. Yunnan ist eine südwestchinesische Provinz, deren abwechslungsreiche Landschaft schneebedeckte Berge, Reisterrassen, Seen und tiefe Schluchten umfasst. Die Region ist bekannt für ihren hohen Anteil an ethnischen Minderheiten. Die moderne Hauptstadt Kunming, auch “Stadt des Frühlings” genannt, beherbergt zahlreiche Museen und Tempel wie den farbenprächtigen Yuantong-Tempel. Im südöstlich gelegenen Steinwald von Shilin liegen 270 Mio. Jahre alte Kalkstein-Karstfelsen. (google)
Auf einem der Märkte in der Altstadt von Lijang hat er eine alte Marktfrau fotografiert. Obwohl sie nur wenige Waren anbietet, kann man bei ihr digital bezahlen. Den erforderlichen QR-Code hat sie auf dem Schild ausgedruckt. Wie man sieht, ist die Digitalisierung in China ist sehr weit fortgeschritten, fast flächendeckend.
Lìjiāng ist eine Stadt im Nordwesten der chinesischen Provinz Yúnnán und zugleich Heimat der Naxi und mehrere anderer ethnischer Minderheiten. Die Altstadt war im 14. Jh. ein Knotenpunkt des Handels. Heute findet man hier Kopfsteinpflasterstraßen, Kanäle und einen zentralen Marktplatz mit Geschäften und Restaurants. Der Ausblick vom Heilongtan-See auf die Bergkette des Yulong Xueshan (“Jadedrachen-Schneegebirge”) mit dem Pavillon De Yue Lou (“Garten des wiedergewonnenen Mondes”) hat schon viele Reisende begeistert. (google)
Marcel wohnt in einem Hotel in der Altstadt. Um in diese einzutreten und zu seinem Hotel zu gelangen musste er sich vorab anmelden, seine Telefonnummer und die Nummer seines Reisepasses angeben sowie einen Gesichtsscan durchführen. Nur so kommt er durch die Schranke (Foto Nr. 2) in den alten Bezirk zu seinem Hotel.