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Das Jahr des Büffels hat begonnen

Das Jahr des Metall-Büffels
Das Jahr des Büffels ( 12.02.2021 bis 31.01.2022) nimmt Fahrt auf. Das kräftige Tier des diesjährigen chinesischen Tierhoroskops schreitet mit kräftigem Schritt voran. Der Büffel steht für Fleiß und methodisches Vorgehen.
Heute stellen wir Euch gefaltete Büffel vor. Wie jedes Jahr hätten wir sie im Vorfeld des Neujahrsfestes unter Anleitung von Uschi gefaltet, wenn uns nicht Corona einen Strich durch unser Vorhaben gemacht hätte. Uschi leitet in der Stadtbibliothek Minden den Origamistammtisch, der sich nach den Beschränkungen durch die Pandemie erneut einmal im Monat treffen wird.
Uschi hat für den Büffel mit verschiedenartigem Papier experimentiert und natürlich die gefalteten Tiere in eine geeignete Umgebung gesetzt. Danke Uschi!
In den vergangenen Jahren haben wir mit Uschi unsere Tischdekoration zum chinesischen Neujahrsfest gefaltet: Ratten, Schweine, Hunde, Hähne und Affen. Es hat stehts viel Spaß gemacht. Wir hoffen darauf, im kommenden Jahr Tiger falten zu können!
Die Ratten haben ihr Jahr bereis am 11.2.2021 verlassen.
                                     

Chinesisches Neujahrsfest – digital

Chinesisches Neujahrsfest 2021 als ZOOM Meeting

Auf eine besondere Art und Weise feierte der Trägerverein Partnerschaft Minden-Changzhou e.V. am Freitag 12. Februar  den Beginn des neuen Chinesischen Jahres, das im Zeichen des Metall-Büffels steht.

Die Präsenzveranstaltung der vergangenen Jahre verwandelten die Organisatoren in ein Online-Meeting. Bis zu 40 Gäste folgten zweieinhalb Stunden einem abwechslungsreichen Programm aus Live-Vorträgen, Videos und interaktiven Elementen.

Um die enge Beziehung zur chinesischen Partnerstadt trotz der Corona-Krise und den ausgebliebenen gegenseitigen Delegationsreisen aufrecht zu erhalten, schickte der Mindener Bürgermeister Michael Jäcke eine Videobotschaft mit Neujahrsgrüßen gen Osten, die allen Gästen gezeigt wurde. Chén Jīnhǔ, Bürgermeister der 5-Millionen-Einwohnerstadt Changzhou in der Nähe von Shanghai, wünschte in einem persönlichen Brief auf Chinesisch allen Vereinsmitgliedern und Mindener Bürgern und Bürgerinnen ein frohes neues Jahr – erfreulicherweise mit deutscher Übersetzung.

Andreas Kleinn, Experte für digitales Marketing in China, hielt einen spannenden Vortrag über die fast vollständige Durchdringung der chinesischen Gesellschaft mit Handy-Apps. Von der Bezahlung des Straßenmusikers mithilfe eines QR-Codes, über das Vorbestellen des täglichen Coffee-to-go bis hin zur Geschäftskorrespondenz: Es gibt praktisch keine Dienstleistung mehr, die nicht mit dem Smartphone erbracht wird – hauptsächlich mit dem Programm WeChat, ursprünglich ein Social-Media-Dienst, der bereits Facebook, WhatsApp und Instagram vereinte. Mit Bargeld bezahlt in China praktisch niemand mehr und Touristen stellt dies bislang noch vor große Herausforderungen.

Auf ein chinesisch-asiatisches Menü, das jährlich exklusiv für die Veranstaltung angeboten wird, musste auch dieses Jahr niemand verzichten. Die Teilnehmer/innen konnten sich am Tag vorbestellte kalte und warme Gerichte im Hotel Bad Minden abholen und letztere während der Veranstaltung selbst im heißen Wasserbad frisch zubereiten.

Neben weiteren Grußworten zählten zu den Programmpunkten ein „Unboxing“-Video des neuen Büros der Geschäftsstelle im Rathaus am Scharn, kurze Beiträge einiger Vereinsmitglieder (eine virtuelle Vernissage, eine kleine Präsentation über traditionelle Festumzüge zum Neujahrsfest in China) und Informationen über Urlaubsreisen nach China und den Schüleraustausch (beides wird auf absehbare Zeit – zumindest in den kommenden Monaten – leider nicht möglich sein).

Basierend auf dem chinesischen Lunisolarkalender findet das Neujahrsfest jedes Jahr zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt. Neben den zwölf Tierkreiszeichen gibt es fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser –, die alle zwei Jahre wechseln, so dass nur alle 60 Jahre dieselbe Kombination aus Tier und Element vorkommt.

 

Chinesische Küche kennenlernen – Ganz individuell

Zum großen Komplex der Völkerverständigung gehört insbesondere das Verstehen der jeweils anderen Kultur durch das Kennenlernen. Und das Kulinarische spielt dabei eine sicher nicht zu unterschätzende Rolle. Um sich der chinesischen Kultur auf kulinarische Weise zu nähern, bietet der Trägerverein am 9. Mai den ersten Kochkurs an. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an die Mitglieder.

Wie schon im vergangenen Rundbrief angekündigt, freuen wir uns, dass unser Mitglied Niehong Dai-Klussmann mit uns Jiaotse und ein weiteres Gericht zubereiten wird. „Es wird garantiert ganz anders schmecken als das chinesische Essen, das man hierzulande angeboten bekommt“, unterstreicht Mit-Organisatorin Maja Kurth den individuellen, ursprünglichen Charakter der wahrscheinlich zwei zubereiteten Gerichte.

Unter anderem werden die Teigtaschen auch mit Bärlauch gefüllt. Und daraus leitet sich noch eine weitere Idee ab. „Sollte genügend Interesse bestehen, werden wir den Bärlauch auf einem Berg im Lübbecker Land an dem Wochenende vor dem Kochkurs frisch ernten“, verrät Maja.

Getränke bringen die Teilnehmer/innen selbst mit. Chinesen trinken zum Essen in der Regel stilles Wasser oder Tee. Wasser kann natürlich vor Ort gekocht werden. Zu den Gerichten passt aber auch ganz hervorragend ein schöner Wein oder ein deftiges Bier.

Der Kurs ist auf 15 Personen beschränkt. Wer sich zuerst meldet, bekommt einen Platz. Für den Kochkurs wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10 € erhoben.

Anmeldungen sind über die Facebook-Seite des Trägervereins oder per Mail an office@minden-changzhou.com oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage möglich.

Bei großem Interesse werden weitere Kochkurse folgen.

Vortrag am 1.6.2016

Ein interessanter und unterhaltsamer Vortrag!
Gut 40 Gäste hörten gespannt, was Prof. Dr. Dominic Becking in kurzweiliger Art über seinen Aufenthalt in Changzhou zu erzählen wußte. Ganz locker plauderte er über die Partnerschaft mit der Hohai Universität, die Stadt Changzhou, das Essen, die Sehenswürdigkeiten der Stadt, Unterschiede zu Minden und was beide Städte verbindet. Fakten wechselten sich mit persönlichen Eindrücken ab.
Einige Gäste fragten nach einer Fortsetzung des Berichts oder blieben und stellten noch ganz persönliche Fragen. So z.B. auch die anwesenden Schülerinnen und Schüler, die im August die große Reise als Austauschschüler nach Changzhou antreten werden.